
"Wir sind alles andere als erfreut über Matthias Entscheidung und wollten ihn auch noch umstimmen, aber leider vergebens. Schedlbauer hat bei uns sehr gute Arbeit geleistet", berichtet der stellvertrender Gotteszeller Abteilungsleiter Christian Seitz auf FuPa-Nachfrage. Schedlbauer, der früher beim SV Prackenbach in der Bezirks -und Bezirksoberliga kickte, begründete seinen Schritt gegenüber dem Klub auch. "Er meint, dass er die Mannschaft nicht mehr richtig erreicht", sagt der Gotteszeller Funktionär, der hofft, dass der Mittelfeldspieler weiterhin als Spieler zur Verfügung stehen wird. Beim Match in Bodenmais war der "Sechser" allerdings nicht mit von der Partie. "Matthias will etwas Abstand gewinnen und wird dann entscheiden, ob er weiterhin für uns auflaufen wird", erklärt Seitz. Insgeheim hatte sich der scheidende Spielercoach wohl ein besseres Abschneiden erhofft, obwohl man sich laut Seitz "im Soll" befindet.
Als neuer Übungsleiter konnte der Tabellensiebte, dessen Vorsprung zur Abstiegszone aber sehr gering ist, den Zachenberger Hans Koppera verpflichten. Der Pädagoge zählte in seiner aktiven Zeit bei der SpVgg Ruhmannsfelden zu den Stützen und sammelte später beim Nachwuchs der SpVgg Ruhmannsfelden und des SV Gotteszell Trainererfahrung. "Hans hatte den Großteil unserer Mannschaft schon im Juniorenbereich unter seinen Fittichen und er war unser Wunschkandidat", betont Seitz. Die Zusammenarbeit ist vorerst bis zur Winterpause befristet, dann wird man über eine weitere Zusammenarbeit entscheiden.