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Donnerstag 20.04.17 11:04 Uhr|Autor: Kreis-Anzeiger94
F: Rinke

Pokal-Hochstimmung in Rainrod

KREISPOKAL BÜDINGEN: +++ Gruppenligist SC Viktoria Nidda reist heute zum Halbfinale an +++ Motivierter A-Ligist +++

RAINROD (jore). Wer folgt der SG Wolferborn/Michelau/Bindsachsen in das diesjährige Büdinger Fußball-Kreispokal-Finale?



SV Rainrod - Viktoria Nidda

Die Entscheidung fällt in der zweiten Halbfinalpaarung, in der sich am heutigen Abend (Anstoß 19.30 Uhr) A-Ligist SV Rainrod und Gruppenligist SC Viktoria Nidda gegenüber stehen. Die Ausgangsposition stellt sich so dar, dass der Gast und Titelverteidiger natürlich als haushoher Favorit in das Spiel geht. Die bisher erfolgreichen Pokalauftritte des Gegners sind nach Ansicht von Niddas Coach Stephan Belter allerdings Mahnung genug, die anstehende Aufgabe ernst zu nehmen. Mit Büdingen und Ranstadt hat der SVR bereits zwei Kreisoberligisten aus dem Wettbewerb geworfen und für den immer noch verlustpunktfreien B-Liga-Spitzenreiter FSG Altenstadt war gegen Rainrod ebenso Endstation. „Obwohl mit Dietzenbach am Sonntag in der Liga der nächste dicke Brocken wartet, gilt unsere volle Konzentration dem heutigen Pokalauftritt beim SV Rainrod“, teilte Viktoria-Coach Belter mit. Der Trainer des Titelverteidigers erwartet einen hoch motivierten Gegner, „der mit einer tollen Kulisse im Rücken und auf dem kleinen Platz sicherlich alles probieren wird, diese ohnehin schon sehr erfolgreiche Saison zu krönen“. Belter lobt die gute Arbeit seines Pedant Christian Haardt, der auf eine gesunde Mischung von erfahrenen und jungen Spielern zurückgreifen könne. Dass der vielleicht der eine oder andere Spieler für Sonntag geschont wird, daran scheint Belter keinen Gedanken zu verschwenden. Zum einen bestand ja auch am zuletzt spielfreien Osterwochenende genügend Zeit zum Regenerieren. Zum anderen hat man diesbezüglich vor zwei Jahren im Halbfinale gegen Büdingen schlechte Erfahrungen gemacht, als Spielmacher Diedrich und Goalgetter Jannik Jung pausieren durften und der Schuss nach hinten los ging. Ob bei der Viktoria die beiden zuletzt angeschlagenen Divkovic und Kneifl mitwirken können, entscheidend sich kurzfristig. Definitiv nicht zur Verfügung steht Jonathan Jung (Studium). Weiterhin fehlen wird zudem der langzeitverletzte Marcel Schwalm, der sich mittlerweile im Lauftraining befindet.

Im Lager des Gastgebers ist man sich der krassen Außenseiterrolle bewusst und Spielertrainer Christian Haardt weiß auch die heutige Aufgabe entsprechend einzuschätzen. „Ich bin Realist genug und glaube offen gesagt nicht an ein Pokalwunder“, so Haardt. Nichtsdestotrotz fühlt sich der SVR-Coach in der Rolle des Underdogs dann aber auch nicht gerade unwohl, „denn wir haben in diesem Spiel ja wirklich nichts zu verlieren. Für uns ist das ein absolutes Highlight“. Die taktische Ausrichtung von Haardt sieht so aus, „dass wir natürlich versuchen werden sehr kompakt aufzutreten und alles dransetzen werden, damit die Null so lange wie möglich steht“. Beim SVR freut sich Coach Haardt einfach nur auf dieses Spiel auch deshalb, „weil zum einen meine Spieler, aber auch ich von meinem Gegenüber Stephan Belter, den ich sehr schätze, dann natürlich auch noch etwas lernen können“. In der laufenden Punktrunde der A-Liga-Büdingen ist dem SVR zuletzt etwas die Puste ausgegangen, weshalb Platz zwei für Haardt, bei jetzt fünf Zählern Rückstand auf den VfR Hainchen, auch kein Thema mehr ist. Das ist dann aber weniger tragisch, denn als Aufsteiger hat der SVR eine blendende Runde gespielt und Rang drei will Haardt bis Rundenende auf jeden Fall noch verteidigen. Platz drei in der A-Liga und unter den letzten vier Mannschaften im Kreispokal. Haardt stellt diesbezüglich klar: „Wer das vor der Saison prognostiziert hätte, den hätte ich für verrückt erklärt“.

Verrücktes muss heute Abend auch passieren, soll die Sensation tatsächlich gelingen. Nebenbei angemerkt, schlagen bei einer Person heute Abend zwei Herzen in einer Brust. Die Rede ist von Niddas Sportlichem Leiter Gunther Schneider. Sicherlich nicht ganz ernst gemeint wies SVR-Coach Christian Haardt daraufhin, „dass der Gunther bei uns ja einen Pass hat und wir ihn deshalb bringen können, sollte es am Ende tatsächlich noch einmal eng werden“. Was die tatsächliche Spielerdecke betrifft, so ist Haardt optimistisch, dass die Anfang der Woche noch erkälteten Spieler Niklas Hirtz und Marcel Meuer zur Verfügung stehen.

Fotos: Schepp/gla/Archiv



 
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