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Donnerstag 20.04.17 22:04 Uhr|Autor: Lauterbacher Anzeiger56
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Topspiel ohne Brisanz für Borussia Fulda

HESSENLIGA: +++ Kaum noch Aufstiegshoffnung für Osthessen +++

Fulda (rg). Die ganz große Brisanz fehlt zwar, allerdings ist es dennoch ein echtes Topspiel in der Fußball-Hessenliga: Spitzenreiter Hessen Dreieich gastiert am Samstag (15 Uhr) beim Tabellenfünften Borussia Fulda in der Johannisau. Der Aufstieg in die Regionalliga bereits in dieser Saison ist zwar nur noch in der Theorie möglich, dennoch haben sich die Borussen für die Saisonendphase viel vorgenommen – und wollen Dreieich schlagen.



Samstag, 15 Uhr Borussia Fulda - Hessen Dreieich

„Da treffen zwei gute Mannschaften aufeinander. Wenn es zum Schluss jetzt um alles gehen würde, wäre da die höchste Brisanz drin, so jetzt natürlich eher weniger. Aber Dreieich hat sich auch nicht aufgegeben und will Meister werden, wir wollen noch so viele Punkte wie möglich holen und Platz vier erreichen“, sagt SCB-Trainer Thomas Brendel, der bei sechs Punkten Rückstand und noch fünf Spielen für die Borussia (vier für Alzenau) das Rennen um Rang vier noch nicht aufgegeben hat. „Vierter zu werden wäre schon gut, dafür brauchen wir Punkte und einen Ausrutscher von Alzenau.“ Schon jetzt habe der SCB eine gute Saison gespielt und die Ziele erreicht, betont der 40-Jährige: „Wir sind ja nicht in die Saison gegangen und wollten aufsteigen. Wir wollten im vorderen Drittel mitspielen und das haben wir geschafft. Wir wollen jetzt einfach noch so viele Punkte wie möglich holen, damit wir sagen können, dass wir eine richtig gute Saison gespielt haben. 60 Punkte wären ein Traum.“ Dafür müssten allerdings noch zwölf weitere Zähler aufs Punktekonto der Borussen wandern.

Anfangen will der Traditionsverein aus der Johannisau damit gegen Spitzenreiter Dreieich, der trotz des Aufstiegsverzichts weiterhin konstante Leistungen bringt und die 0:4-Pleite gegen Seligenstadt mit dem 4:0 gegen Baunatal schnell vergessen machte. „Dreieich hat eine gute Mannschaft, ist sehr konstant und hat kaum verletzungsbedingte Ausfälle. Das sind Sachen, die Dreieich, RW Frankfurt und Stadtallendorf über einen langen Zeitraum gut hinbekommen haben, das ist schon ein bisschen der Unterschied zum Rest“, meint Brendel, der mit seinem Team schon im Hinspiel einen 3:1-Auswärtssieg gefeiert hatte. Dafür bedarf es allerdings einer ähnlich guten Leistung wie im zweiten Durchgang in Frankfurt am Montag, als die Borussia die Gastgeber nach der Umstellung auf das gewohnte 3-5-2-System dominierten und nur das zweite Tor fehlte. „Da haben wir ein super Spiel gemacht“, weiß Brendel, der wieder auf Marius Müller zurückgreifen kann. Matija Poredski (Muskelverhärtung) fällt allerdings definitiv aus, dazu bangt der 40-Jährige noch um Dustin Ernst (Knie) und Kapitän Benjamin Fuß (krank). Dennoch gehen die Borussen ganz gelassen ins Topspiel: „Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Wir stehen gar nicht unter Druck“, betont Brendel.



 
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