
Nun verliert der Bezirksligaabsteiger auch noch seinen Torjäger. Alexander Fruth, der erst im Sommer vom SV Perlesreut zu den Glasstädtern gewechselt ist, verlässt den Traditionsverein völlig überraschend. "Diese Entscheidung erfolgt aus privaten Gründen", erzählt der 30-jährige auf FuPa-Nachfrage. Beim SC Zwiesel ist man alles andere als begeistert, dennoch wäscht man keine schmutzige Wäsche. "Wir sind natürlich sehr enttäuscht und verärgert, aber wir müssen das akzeptieren", sagt Spartenleiter Erwin Reißner. "Alex ist auf uns zugekommen und für uns ist er natürlich eine willkommene Verstärkung", infomiert SV-Fußballchef Christian Sterr.
Mit der Verpflichtung von Fruth, der im Riedlhütter Nachbarort Spiegelau beheimatet ist, dürfte der ehemalige Landesligist nun auch die Baustelle im Sturm gelöst haben und darf nun endgültig zu den absoluten Topfavoriten gezählt werden. "Die Stimmung bei uns ist hervorragend und wir sind gut aufgestellt. Wir blicken optimistisch in die Zukunft", betont Sterr. Am anstehenden Doppelspieltag wird Hoffnungsträger Fruth allerdings noch nicht zum Einsatz kommen, da er an einer Knieverletzung laboriert. Zwiesels Trainer Thomas Seidl wollte sich zum Abgang des Stürmers nicht groß äußern: "Fakt ist, dass wir einen guten Fußballer verloren haben und unser ohnehin schon sehr kleiner Kader weiter ausgedünnt wird." Der Üungsleiter will deshalb nicht ausschließen, dass man sich nochmal auf dem Spielermarkt umsehen wird.