Einen echten Zweifel am Erfolg hat die Zweitvertretung der Rheinwacht dabei nie aufkommen lassen: Mit 24 Siegen aus 25 Spielen (2:2 gegen Reichswalde) stand das Team bereits fünf Spieltage vor dem Saisonende als Meister fest.
Am Ende ließ der Ligaprimus - neben dem Unentschieden gegen Reichwalde - nur in Kellen Punkte liegen: dort verloren die Erfgener mit 0:2. "Eine Niederlage und ein Remis. Ansonsten haben wir alles gewonnen. Besser kann eine Saison kaum laufen", resümiert Betreuer Karl-Heinz Kropmann. Dabei spielte vom ersten Anpfiff an die Bürde mit, der stark vom Verletzungspech gebeutelten Erstvertretung aushelfen zu müssen.
"Wir mussten Woche für Woche auf wichtige Akteure verzichten. Trotzdem haben wir es jedes Mal geschafft, einen richtig starken Kader auf die Beine zu stellen", so Kropmann weiter. Vielleicht ist gerade diese Ausgeglichenheit im Team die große Stärke der Rheinwacht. Ein Blick auf die Tabelle verrät: Mit 140 geschossenen Toren stellt die Elf von Spielertrainer Andreas van den Heuvel nicht nur die stärkste Offensive der Liga, auch das Hinterhaus der Mannschaft hält mit nur 27 kassierten Treffern den Bestwert.
Für die nächste Saison visiert die Mannschaft das für Aufsteiger übliche Ziele an: "Wir wollen natürlich die Klasse halten. Und ab und zu für eine Überraschung sorgen", so Kropmann.
Kader des Meisterteams: Martin Sahm, Kevin Adomeit, Daniel Arntz, Nikolas Beeker, Arno Boßmann, Jan-Hendrik Braam, Marko Geurds, Hendrik Grob, Daniel Henseler, Dirk Hünting, Mark Klawczynski, Thomas Kortmanns, Anton Maurer, Steffen Michels, Kim Prescher, Benedikt Schoofs, Alexander Trenkenschuh, Lukas Kelputt, Lars Lousee, Mücahit Kocoglu, Valon Shala, Marcel Kropmann, Arbnor Djafa.
Betreuer: Karl-Heinz Kropmann und Thomas Planting. Trainer: Andreas van den Heuvel.