"Es sind mehrere Gründe, die mich zu diesem Schritt bewogen haben", erklärt der 27-jährige Michael Pleintinger auf FuPa-Nachfrage. Hauptsächlich war es aber die aussichtlose sportliche Situation, die den ehemaligen Bayernligaspieler zu seinem Rücktritt bewegte. "Irgendwann hat man keine Argumente mehr", so Pleintinger, der nach dem Pleintinger Aufstieg seinen Bruder Sebastian ablöste, der mittlerweile bei der SpVgg Osterhofen kickt. "Die Trainingsbeteiligung ging in den letzten Wochen rapide nach unten. In den Spielen fehlten ständig vier, fünf Stammspieler. Der Kader ist ohnehin dünn besetzt, so dass immer wieder Spieler aus der Reserve, die in der A-Klasse auf dem letzten Tabellenplatz rangiert, einspringen mussten. Die Qualität reicht halt dann für die Bezirksliga nicht", erklärt der in Aicha a. D. lebende Mittelfeldspieler, der selbst nur fünfmal auflaufen konnte.
Rauchegger: »Hätte nicht gedacht, dass sich das Blatt so wendet.«
"Ich hatte wieder Probleme mit meinem operierten Knie und zudem zog ich mir einen Bänderriss im Knöchel zu", erzählt der scheidende Pleintinger Coach, der den Verein auch nicht mehr als Spieler zur Verfügung stehen wird. Wie es mit dem Dribbelkünstler sportlich weitergeht, ließ er noch offen. "Ich will jetzt erst einmal wieder richtig fit werden. Aufhören werde ich mit Sicherheit nicht, aber was ich zukünftig genau machen werde, steht noch in den Sternen." Auch bei der SpVgg Pleinting weiß man noch nicht, wer die Pleintinger-Nachfolge antreten wird. "Es gibt noch keinen Nachfolger", informiert Fußballchef Rauchegger, der aber im Laufe der Woche eine Lösung präsentieren möchte. Wie nah Erfolg und Misserfolg im Fußball zusammenliegen, sieht man am Beispiel der SpVgg. "Ich hätte mir nicht gedacht, dass sich nach dem tollen ersten Halbjahr das Blatt so zum Negativen wendet", seufzt Spartenboss Rauchegger.




