2026-06-09T05:59:15.975Z

Transfers

Ostojic geht von Bord

Hankofens langjähriger Spielmacher verlässt Mitte-Landesligisten überraschend Richtung Geiselhöring

von Thomas Seidl · 28.07.2011, 14:13 Uhr · 0 Leser
Wechselt von Hankofen nach Geiselhöring: Dusan Ostojic   Montage:Wagner
Wechselt von Hankofen nach Geiselhöring: Dusan Ostojic Montage:Wagner

Verlinkte Inhalte

präsentiert von
ZF BKK
Neun Jahre lange wirbelte Dusan Ostojic für die SpVgg Hankofen. Der technisch versierte Linksfüßler zählte beim Gäubodenklub zu den absoluten Leistungsträgern und hatte maßgeblichen Anteil am sportlichen Erfolg seines Vereins. Die letzten beiden Jahre hatte der 29-jährige Serbe aber immer wieder Pech mit vielen Verletzungen, die den aus der SpVgg Straubing hervorgegangenen Offensivspieler immer wieder zurückgeworfen haben.

In dieser Saison wollte Ostojic wieder voll angreifen, doch schon nach wenigen Wochen warf der Straubinger nun das Handtuch und sucht jetzt beim Kreisligaabsteiger TV Geiselhöring eine neue sportliche Herausforderung. Unter Hankofens Neutrainer Thomas Prebeck wurde Ostojic in den beiden letzten Testspielen als Außenstürmer eingesetzt, dies passte dem SpVgg-Urgestein aber nicht. "Dusan wollte im zentralen Mittelfeld spielen. Dort hat das Trainerteam aber andere Akteure stärker gesehen"; informiert SpVgg-Teammanager Richard Maierhofer. Nach dem Pokalspiel beim SV Kirchanschöring fehlte Ostojic unentschuldigt bei der nächsten Trainingseinheit und wollte somit seinen Unmut zum Ausdruck bringen Daraufhin wurde er für das Auftaktspiel in Forchheim aus dem Kader gestrichen. "Das war eine disziplinarische Maßnahme. Dusan wäre im nächsten Spiel wieder dabei gewesen", berichtet Maierhofer. Ostojic zog aber mittlerweile seine Konsequenzen und wechselte als Vertragsamateur zum Kreisklassisten TV Geiselhöring.

"Ich hätte mir für ihn einen anderen Abgang gewünscht. Er war viele Jahre ein verdienter Spieler bei uns und beide Seiten haben sehr voneinander profitiert", sagt Hankofens Fußballchef. Die enstandene Lücke würde man natürlich gerne schließen, allerdings wird man keine Harakiri-Aktionen machen. "Wenn sich was interessantes ergibt, dann kann es durchaus sein, dass wir nochmal auf den Transfermarkt aktiv werden. Aber das wird wohl eher schwierig werden", meint Maierhofer.