
Offenbach . Nach den jüngsten Niederlagen gegen Waldhof Mannheim sowie bei Hoffenheim II ist der Aufstiegszug für die Offenbacher Kickers in der Fußball-Regionalliga Südwest endgültig abgefahren. Theoretisch können die Schützlinge von Trainer Oliver Reck zwar immer noch Rang zwei erreichen - praktisch erscheint dies, erst recht nach den zuletzt gezeigten Leistungen - höchst unwahrscheinlich. Und am Samstag wartet der nächste ,,dicke Brocken": Der SV Eintracht Trier gastiert um 14 Uhr im Sparda-Bank-Hessen-Stadion um 14.00 Uhr angepfiffen.
Schlimmer als das sportliche Scheitern in dieser Saison ist jedoch die finanzielle Lage rund um den Bieberer Berg. Bis zum Saisonende, so wurde bei der Mitgliederversammlung bekannt, steigerte sich das Minus auf rund 500 000 Euro. Die Folge: Die Kaderplanung für die nächste Saison wird noch schwieriger, als zunächst gedacht. ,,Wir haben gewusst, dass es nicht einfach wird. Aber dass es so schlimm aussieht, ist schon hart", zitiert die ,,Offenbach Post". ,,Das Defizit auszugleichen, wird unsere wichtigste Aufgabe in den nächsten vier Wochen", so Präsident Helmut Spahn in der ,,Offenbach Post" weiter. Angesichts der erneuten finanziellen Sorgen bekommt das folgende Hessenpokal-Finale gegen Wehen-Wiesbaden zusätzliche Brisanz. Ein Sieg würde die Teilnahme am DFB-Pokal garantieren - und 150 000 Euro in die Kickers-Kassen spülen.
Zunächst wollen sich die Kickers jedoch auf die Partie gegen Trier konzentrieren und den schwachen Eindruck aus den vergangenen beiden Spielen verwischen. ,,Es ist keine einfache Aufgabe, die beiden letzten Niederlagen haben weh getan. ,,Trier ist eine erfahrene und robuste Mannschaft, für die es noch um den Aufstieg geht", weiß allerdings auch OFC-Trainer Oliver Reck, dass am Samstag keine leichte Aufgabe auf sein Team wartet. Fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Benjamin Pintol und Dennis Schulte.