2026-06-09T05:59:15.975Z

Allgemeines

Nur drei haben die Bezirksliga überlebt

Die Voerder und Dinslakener Klubs beenden die Saison mit gemischten Gefühlen

von RP / Bernd Vennemann · 08.06.2015, 15:30 Uhr · 0 Leser
Sie hatten mit Sicherheit keine schlechten Mannschaften. Doch für die SG Pestalozzidorf und Glückauf Möllen geht es in der nächsten Fußballsaison erst mal in der Kreisliga A weiter. Die Reduzierung der Bezirksligen haben diese beiden Teams nicht überlebt, zu hart war der Konkurrenzkampf vom ersten Spieltag an.
Nimmt man mal die Sportvereinigung Friedrichsfeld 08/29 aus, die auf Grund ihrer hohen Qualität um die Meisterschaft mitspielen musste und es auch tat, so geht das große Kompliment nach Spellen und an die DJK Vierlinden. In der "Schweiz" sah es zeitweise gar nicht gut aus, und als Trainer Markus Osthoff auch noch mitten im Abstiegskampf seinen Abschied zum Saisonende angekündigt hatte, da glaubte kaum einer noch an die Rettung. Doch der Ex-Profi kitzelte die letzten Reserven aus der Mannschaft, die auf der Zielgeraden große Moral bewies und nun ein weiteres Jahr in der Bezirksliga kicken darf. Eine homogene Truppe mit einigen herausragenden Leuten - die Koncic-Zwillinge - waren Garant für den eigentlich nie gefährdeten Klassenerhalt in Vierlinden. Hier leistete Trainer Ahmet Tutal ganze Arbeit, die er in der nächsten Spielzeit fortsetzen darf. Zu den verbliebenen Mannschaften gesellt sich Aufsteiger VfB Lohberg, sicherlich begrüßt von allen Klubs der Gruppe, in der die Schwarz-Gelben spielen werden. Schließlich herrscht nicht nur auf der kultigen Dorotheenkampfbahn bei Heimspielen des VfB eine ganz besonder Atmosphäre, die auch Gastmannschaften zu schätzen wissen. Zudem sind die Lohberger auch auswärts meist gern gesehene Gäste, bringen sie doch stets viele Fans mit, die die Kasse klingeln lassen.