Mit einem gesplitteten Spieltag geht die Landesliga Nord in die 29. Runde. Bereits gestern fand die Partie des ASV Rimpar gegen die FT Schweinfurt statt, das die Freien Turner mit 6:2 zu ihren Gunsten entscheiden konnten. Heute geht es dann unter anderem mit dem Aufritt des designierten Meisters VfL Frohnlach weiter, der den TSV Neudrossenfeld erwartet. Am Karsamstag steht vor allem der Abstiegskampf auf dem Plan. In den Partien Hollfeld – Coburg und Burgkunstadt – Aubstadt kommt es zu zwei direkten Duellen.
Heute, Donnerstag:
FVgg Bayern Kitzingen (16.) - Würzburger Kickers (3.)
Bereits am Gründonnerstag kommt es zum Derby zwischen den Bayern aus Kitzingen und den Würzburger Kickers. Kitzingen kam zuletzt in Kahl zu einem 1:1 Unentschieden, hält damit wacker den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze. Im Hinspiel gab es zwischen beiden Teams eine Punkteteilung, damit könnte sich wohl Kitzingens Übungsleiter Latteier dieses mal auch wieder anfreunden. Die Kickers kommen mit der Empfehlung von vier Siegen in Folge an die Bleichwasen. Der FCWK kann sich im Rennen um Platz zwei keine Ausrutscher mehr erlauben, und wird wohl voll auf Sieg spielen.
VfL Frohnlach (1.) - TSV Neudrossenfeld (10.)
Ebenfalls am Donnerstag gastiert der TSV Neudrossenfeld beim Spitzenreiter in Frohnlach. Der VfL untermauerte mit einem 3:0 Auswärtssieg in Selbitz eindrucksvoll seine Vormachtstellung in der Liga. Gegen Neudrossenfeld soll nun nach der Pflicht, die Kür folgen. Der TSV ist seit mittlerweile sechs Partien ungeschlagen, hat sich somit aus der Abstiegszone herausgearbeitet. Beim Spitzenreiter haben die Grün-Weißen nichts zu verlieren, können befreit aufspielen. Die einzige Pflichtspielbegegnung zwischen beiden Mannschaften fand übrigens in der Vorrunde statt, dass der VfL mit 4:2 für sich entschied.
Samstagsspiele:
DJK Don Bosco Bamberg (7.) - SV Memmelsdorf (8.)
Am Ostersamstag kommt es sowohl tabellarisch als auch geografisch zum Nachbarschaftsduell zwischen Don Bosco Bamberg und dem SV Memmelsdorf. Beide Mannschaften liegen im vorderen Tabellendrittel, und können frühzeitig für die neue Saison planen. Die Zuschauer können sicherlich auf eine offensiv geführte Partie, frei von taktischen Zwängen hoffen. Im Hinspiel trennten sich die beiden Kontrahenten 1:1 Unentschieden.
ASV Hollfeld (17.) - DVV Coburg (15.)
Zu einem brisanten Abstiegsknaller kommt es am Samstag in der Fränkischen Schweiz. Der ASV Hollfeld trifft auf den um einen Punkt besser da stehenden DVV aus Coburg. Nach zwei Niederlagen kam der ASV letztes Wochenende in Memmelsdorf zumindest zu einem Teilerfolg. Gegen den Coburger Fusionsverein müssen die Gröger-Schützlinge nun unbedingt wieder dreifach Punkten, um den Anschluss ans hintere Mittelfeld nicht zu verlieren. Die Vestestädter mussten zuletzt drei zum Teil deutliche Niederlagen einstecken und stehen aktuell auf dem Relegationsplatz. In Hollfeld soll nun die Wende zum Besseren eingeläutet werden. Interessant ist auch, dass es in dieser Partie zum Wiedersehen mit den langjährigen DVV Akteuren Jahrsdörfer und Goller kommt, die beide seit der Winterpause das Rot-Schwarze ASV Dress tragen.
1. FC Sand (5.) - FC Viktoria Kahl (13.)
In diesem Treffen zweier Landesliga-Dinos spricht die Statistik und auch die Tabellenkonstellation eindeutig für den FC Sand. Am Dienstag mussten die Mannen von Erwin Albert eine empfindliche 0:3 Schlappe beim Mitkonkurrenten in Haibach einstecken. Bei nun fünf Punkten Rückstand auf den zweiten Platz zählt für den FC Sand in dieser Partie nur ein Heimsieg. Im Hinspiel setzte es für Kahl eine schallende 0:8 „Watschn“, wofür sich die Viktoria sicherlich revanchieren will. Bei aktuell zwei Punkten Vorsprung auf den Schleuderplatz, brauchen die Randhessen ohnehin dringend jeden Zähler gegen den drohenden Abstieg.
TuS Frammersbach (12.) - SpVgg Selbitz (3.)
Eine aufsteigende Tendenz ließ zuletzt der TuS Frammersbach erkennen. Mit einem deutlichen 4:1 Auswärtssieg in Höchberg verschaffte sich die Mannschaft aus dem Spessart erst einmal etwas Luft im Abstiegskampf. Gegen die momentan etwas schwächelnde SpVgg Selbitz können die Jungs um Spielertrainer Alex Kirsch den Aufwärtstrend fortsetzen. Die Frankenwälder aus Selbitz mussten vor Wochenfrist das Spitzenspiel gegen Frohnlach mit 0:3 quittieren. Durch die Niederlage sind die Verfolger der Voigt-Elf gefährlich nahe auf die Pelle gerückt. Haibach ist durch den Sieg im Nachholspiel unter der Woche gar nach Punkten gleichgezogen. Mit einem Sieg in Frammersbach hat Selbitz aber die Möglichkeit sich wieder etwas zu distanzieren.
FC Burgkunstadt (18.) - TSV Aubstadt (11.)
Mit einer Ausbeute von nur vier Zählern aus den acht Spielen nach der Winterpause ist der FC Burgkunstadt mittlerweile auf den letzten Platz abgerutscht. Im Heimspiel gegen den TSV Aubstadt steht der Aufsteiger nun schon gewaltig unter Druck, um den Anschluss nicht abreißen zu lassen. Ein kleines Fünkchen Hoffnung für die Elf von Peter Reichel ist, dass die vier Punkte auf dem heimischen Gelände eingefahren wurden. Schon etwas besser stellt sich die Lage für den TSV Aubstadt dar. Mit jetzt 33 Punkten stehen die Grabfelder im halbwegs gesicherten Mittelfeld, mit einem Sieg könnten sie sich schon fast aller Sorgen entledigen.