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Ligabericht

Nievenheim glänzt, TuS erkämpft sich Auswärtssieg

Grevenbroich verlässt dank 4:2 die Abstiegsränge

von NGZ / pas · 05.11.2012, 06:06 Uhr · 0 Leser
Nach drei sieglosen Spielen ist Landesligist VdS Nievenheim wieder in der Spur. Durch das 7:0 (4:0) beim TSV Eller rückt der VdS bis auf einen Punkt anTabellenführer ASV Süchteln heran.

Laut Trainer Varol Besikoglu fiel das Ergebnis noch eher zu niedrig aus: "Das war hochverdient, wir haben die offensive Marschroute perfekt umgesetzt. Da wären sogar noch mehr Treffer möglich gewesen." So war das Spiel eigentlich schon nach 26 Minuten entschieden, als Torhüter Normen Litschko Johannes Meuter per Notbremse niederstreckte, mit Rot vom Feld flog und Andreas Schulz den fälligen Freistoß direkt zum 2:0 verwandelte.

Zuvor hatte Julian Rittman die Führung besorgt (14.), Sascha Pelka (33.), Kevin Buttchereit (37.), Kai Pelzer (47.) sowie die eingewechselten Marcel Poullie (73.) und Sa Franciamore per Strafstoß (80.) erhöhten danach. "Das war eine rundum gelungene Mannschaftsleistung, das zeigen auch die sieben verschiedenen Torschützen. Von einer Schwächephase war heute nichts zu sehen", fand Besikoglu.

Erfolgreich war in der Fremde auch der TuS Grevenbroich, der mit einem 4:2 (1:1) vom Schlusslicht VfB Uerdingen zurückkehrte und somit die Abstiegsränge verlässt. "Wir mussten in Uerdingen unbedingt punkten und haben uns nicht aus der Ruhe bringen lassen", fand Trainer Jörg Ferber.

Dessen Elf musste dabei gleich zweimal einem Rückstand hinterherlaufen: Preben Hansen-Sackey traf nach elf Minuten zum 1:0, Mike Allroggen gelang per Kopf nach einer Ecke der Ausgleich (30.). Nach dem Seitenwechsel landete ein von Ercan Yilmaz in 35 Meter Torentfernung gewonnener Pressschlag im Kasten der Gäste (66.). Hasan Er glich kurz darauf erneut aus (72.), ehe Mustafa Paktiani per Strafstoß nach Foul an Swen Rommerskirchen für die Führung sorgte (75.). Die Entscheidung gelang Tim Allroggen in der Nachspielzeit.

Ferber atmete auf: "Wir hatten die Partie im Griff und haben uns nach den beiden Rückschlägen nicht beirren lassen." Pech hatte Torwart Branimir Knez: Ferber beordnete den Ersatzmann erstmals in die Startelf, Knez musste nach 40 Minuten mit Verdacht auf Nasenbeinbruch aber wieder Platz für René Pütz machen.