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»Neue« Bayernliga: DFB steckt Grenzen ab

Regionalliga Bayern mit maximal 22 Mannschaften in der Premieren-Saison +++ Aufstiegs-Relegation zur 3. Liga: Eine K.o.-Runde

von PM/zis · 02.05.2011, 18:47 Uhr · 0 Leser
Grafik: FuPa
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Ab der Spielzeit 2012/2013 entfällt die dreigeteilte Regionalliga als bisherige 4. Spielklassenebene. Als Unterbau zur 3. Liga treten zukünftig fünf Spielklassen, darunter die "neue" Bayernliga. Ausgehend von den Beschlüssen des DFB-Bundestags 2010 in Essen hat der DFB-Vorstand einstimmig ergänzende Regelungen zur Strukturreform der Spielklassen verabschiedet. Nun kann der BFV die genauen Bestimmungen für "seine" neue Spielklasse formulieren. FuPa bringt Sie auf den neuesten Stand.

Qualifikationszeitraum für die neue Regionalliga ist die Saison 2011/2012. Die Meister der drei Regionalliga-Staffeln Nord, West und Süd steigen am Ende der kommenden Saison in die 3. Liga auf. Die Absteiger aus der 3. Liga sowie grundsätzlich alle bisherigen Regionalligisten und die Meister der Oberligen werden gemäß ihrer Verbandszugehörigkeit in die neuen Regionalligen eingruppiert. Für die Saison 2012/2013 wurde festgelegt, dass in den Regionalligen jeweils bis zu 22 Mannschaften zugelassen werden können. Nach der Saison 2012/2013 sind 16 oder 18 Mannschaften die grundsätzliche Staffelgröße.

Neue Option: BFV kann mehr als sieben Zweite Mannschaften zulassen.

Im aktuellen Beschluss wird explizit auf die Gleichbehandlung von Amateurvereinen und Zweiten Mannschaften von Lizenzvereinen hingewiesen, beispielsweise in Fragen der Spiel- und Einsatzbeschränkungen. Bei der Obergrenze von sieben Zweiten Mannschaften in einer Regionalliga wurde eine Modifizierung des Bundestagsbeschlusses vorgenommen: Jeder Träger einer Regionalliga besitzt die Option, unter bestimmten Voraussetzungen auch mit mehr als sieben Zweiten Mannschaften in einer Regionalliga spielen zu können.

Sollten Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen abweichend von ihrer Verbandszugehörigkeit anderen Regionalligen zugeteilt werden müssen, erfolgt dies nicht im Austausch mit einer Amateurmannschaft, sondern durch Aufstockung der Liga. Über die Umgruppierung entscheidet eine Clearingstelle mit Vertretern der fünf Regionalligen, der DFL sowie des DFB-Spielausschusses. Zweite Mannschaften von Drittligisten und dritte Mannschaften von Lizenzvereinen sind in den neuen Regionalligen nicht teilnahmeberechtigt.

K.o.-Spiele zur 3. Liga: Sechs Mannschaften um drei Tickets.

Die drei Aufsteiger in die 3. Liga werden ab der Spielzeit 2012/2013 in Aufstiegsspielen zwischen sechs Teams (Hin- und Rückspiele) ermittelt. Teilnahmeberechtigt an diesen sind die Meister der fünf Regionalligen sowie der Zweiplatzierte der Regionalliga Süd/Südwest. Die Einführung einer Deutschen Amateurfußballmeisterschaft wird auf dem Amateurfußballkongress 2012 erörtert.

DFB-Vizepräsident Hermann Korfmacher erklärt: "Wir sind in zielgerichteten Gesprächen in den eingesetzten Arbeits- und Steuerungsgruppen, bestehend aus Vertretern des DFB, der Regional- und Landesverbände sowie des Ligaverbandes zu einem guten Ergebnis gekommen. Die neuen Regelungen der Spielklassen-Strukturreform stellen eine tragfähige Lösung an der Schnittstelle zwischen dem Amateur- und Profifußball dar."