
TSV Neusäß – TSV Wertingen 0:1 (0:1)
Im ersten Abschnitt waren deutliche Unterschiede in den Disziplinen Struktur, Souveränität, Umschalten, und, und, und zu erkennen. In fast allen relevanten Bereichen hatte der Gast Vorteile. Das Lohwaldteam konnte nicht viel mehr als zu beweisen, dass die Moral intakt ist. Alles wurde in die Waagschale geworfen, um den permanent in der Luft liegenden Rückstand zu verhindern. Das gelang fast eine halbe Stunde lang. Nach einem Foul von Stefan Taubenberger an Nicolas Korselt in Strafraumnähe entschied Sven Laumer aus dem mittelfränkischen Penzendorf auf Freistoß. Simon Bunk zirkelte den Ball über die Mauer ins Eck – unhaltbar für Daniele Miccoli (29.).
Taubenberger? Diese Personalie ist eine Notiz wert. Am Samstag feierte der 44-jährige Fußball-Methusalem sein Bezirksligadebüt und stand sogar in der Anfangsformation. Nicht unerwähnt soll bleiben, dass der schlohweiße Oldie auf der rechten Außenbahn eine ordentliche Leistung ablieferte. An ihm die Niederlage festzumachen, wäre nicht nur ungerecht, sondern schlichtweg falsch.
Den zweiten Durchgang eröffneten die Platzherren mit Ullmann für Taubenberger und mit Scherer für den verletzt ausgeschiedenen Lukas Drechsler. Wertingens Trainer Ewald Gebauer dagegen sah keinen Grund zu Änderungen, aber die Dominanz seiner Truppe zunehmend schwinden. Der Klassenprimus schaltete auf Verwaltungsmodus. Und plötzlich war Zittern angesagt, weil es die Gäste versäumt hatten, vor der Pause eine deutlichere Führung herauszuschießen. Unter anderem setzte Daniel Gumpp das Spielgerät aus wenigen Metern an die Unterseite der Querstange (22).
Auf der anderen Seite war die Latte gleich zweimal rettende Instanz. Wie zuvor schon Benny Schmid nach dem einzigen wirklich zwingenden Angriff in der ersten Hälfte (36.), köpfte auch Hakan Senyuva ans Alu (90.+2). Das war die letzte Aktion in einer turbulenten Schlussphase, in der Neusäß dem Ausgleich näher war als Wertingen dem zweiten Treffer, obwohl Orhan Akcay in aussichtsreicher Position verzog (90.+1). Zuvor hatte der Mittelfeldspieler einen Schmid-Schuss von der Linie kratzen müssen (89.). Da wäre Keeper Florian Gebauer machtlos gewesen.
Tor 0:1 S. Bunk (29.) Zuschauer 100
VfR Neuburg – TSV Wemding 0:2 (0:1)
Von Beginn an agierte Neuburg offensiv. Bereits in der 2. Minute eine Großchance: David Ibraimovic konnte diese aber nicht verwerten. Nachdem die Gäste die ersten Angriffe heil überstanden hatten, wären sie fast durch ein Eigentor in Rückstand geraten: Eine verunglückte Kopfball-Abwehr von Konrad Reicherzer landete an der Latte des Wemdinger Gehäuses (20.). Immer wieder nutzte Neuburg die optischen Vorteile und kam zu guten Möglichkeiten, doch neben der TSV-Verteidigung war auch Torhüter Stefan Zäh regelmäßig zur Stelle. Kurz vor der Pause gelang den Gästen mit dem ersten richtigen Angriff das 0:1: Sebastian Schneider und Thomas Vierke trugen einen schönen Spielzug vor und im Getümmel vorm Tor war Marco Kaufmann zur Stelle, der mit dem Treffer seine starke Leistung krönte.
Nach dem Wechsel konnte der TSV die Partie ausgeglichener gestalten. Schon kurz nach Wiederbeginn wurde Reicherzer im Strafraum gelegt, doch wie bei einer ähnlichen Szene im ersten Durchgang auf der andere Seite blieb der Elfmeterpfiff aus. Im Gegenzug vergab Neuburgs Butrint Iberdemaj frei stehend. Während für Wemding Martin Hecht und der eingewechselte Chris Luderschmid die mögliche Entscheidung verpassten, hatte der TSV Glück, dass die Heimelf zwei weitere Großchancen liegen ließ. Christian Turzer machte mit einer schönen Einzelleistung schließlich alles klar. Neun Minuten vor dem Ende setzte er sich gegen drei VfRler durch und schoss überlegt ein. In der Schlussphase standen für Neuburg noch zwei weitere gute Gelegenheiten zu Buche. Zusammenfassend muss man festhalten, dass die Heimelf zwar mehr vom Spiel hatte, der TSV Wemding aber sehr effektiv auftrat.
Tore 0:1 Kaufmann (45.), 0:2 Turzer (81.) Zuschauer 120
SC Bubesheim – SV Donaumünster 8:0 (3:0)
Ein Foulelfmeter verhalf dem SCB zur Führung: Das Duell zwischen Torwart Florian Baierl und Angreifer Michael Wende endete mit einem Foul des Schlussmanns, Schiedsrichter Richard Augustin pfiff Elfmeter und Wende verwandelte gewohnt sicher (13.). Glück für den SVDE, dass Augustin lediglich Gelb zückte, da der Keeper in dieser Situation weit und breit der einzige Mann zwischen dem Torjäger und dem leeren Tor gewesen war. Die Gäste standen tief und lauerten auf den Glück bringenden Konter. Weil die SCB-Hintermannschaft einiges zuließ, sahen die Bemühungen des SVDE teilweise sogar gut aus und Dominik Bürkner hatte eine dicke Chance, scheiterte jedoch an Torwart Markus Bader (38.). Zu diesem Zeitpunkt lag der SVDE allerdings schon 0:2 zurück und stand mit einem Mann weniger auf dem Platz. Nach einer halben Stunde nämlich erreichte ein mustergültiges Zuspiel Andreas Nerdinger und der schob den Ball überlegt an Baierl vorbei ins lange Eck. Nach dieser Aktion musste der Gäste-Torwart wegen einer Schiedsrichterbeleidigung das Feld verlassen: Feldspieler Johannes Gruber ging in den Kasten. Spätestens jetzt war der SCB klar Herr im Haus. Das 3:0 fiel noch vor dem Seitenwechsel: Einen Freistoß von Raphael Wende konnte Gruber nicht festhalten und Christian Berscheit staubte ab (43.).
Nach der Pause entwickelte sich ein Trainingsspiel für die in allen Belangen überlegenen Gastgeber. Micael da Silva Malheiro gelang ein Abstauber-Treffer (52.), Berscheit köpfte zum 5:0 ein (55.), Michael Wende durfte auch noch mal (69.) und Torsten Frank netzte nach jeweils wunderbarer Vorarbeit sogar noch zweimal ein (80., 85.). Der SV Donaumünster/Erlingshofen hat in Bubesheim insgesamt eine schwache und undisziplinierte Leistung gezeigt. Das 0:8-Debakel beim Meisterschaftsaspiranten war damit sogar in dieser Höhe verdient.
Tore 1:0 M. Wende (13./Foulelfmeter), 2:0 Nerdinger (31.), 3:0 Berscheit (43.), 4:0 Da Silva Malheiro (52.), 5:0 Berscheit (55.), 6:0 M. Wende (69.), 7:0 Frank (80.), 8:0 Frank (85.) Rote Karte Baierl (32./Donaumünster) Zuschauer 100
SSV Glött – TSV Rain/Lech II 3:4 (1:2)
In der Anfangsphase hätten sich die Gastgeber vor 110 Zuschauern über zwei oder drei Gegentreffern nicht beklagen können. Die Hintermannschaft um Organisator René Günzel hatte Mühe, die spritzigeren Gäste in Schach zu halten. Trotzdem konnten die Lilien immer wieder Nadelstiche setzten. So hatte Christoph Bronnhuber plötzlich die Chance zur Führung, sein Abschluss war etwas zu unplatziert (19.). Mit einem Traumtor von Matthias Riedelsheimer schaffte Rain die hochverdiente Führung (24.). In der 32. Minute folgte das 0:2 durch Dominic Wünsch. Glött kam fünf Minuten später zum Anschlusstreffer: Noch schöner Vorarbeit von Peter Matkey schob Markus Rolle überlegt zum 1:2 ein. Kurz vor der Pause übersah Bronnhuber die besser postierten Espig und Rolle.
Nach dem Wechsel übernahmen die Meckert-Schützlingen wieder das Kommando und ließen Taten sprechen: 1:3 durch Matthias Riedelsheimer (50.). SSV-Torhüter Martin Grüner konnte zwar den Schuss von Eder noch parieren, doch dann war er machtlos. Als sich alle schon auf einen ungefährdeten Sieg der Gäste einstellten, trat Stürmer Peter Matkey nach einem Espig-Zuspiel auf den Plan und markierte den erneuten Anschluss. In der Schlussphase stellte Glötts Trainer Florian Strehle um, brachte Christian Schneider und ging volles Risiko. Dies machte sich zunächst bezahlt, als Schneider zum 3:3 traf (86.). In der Nachspielzeit markierte Matthias Riedelsheimer aus Abseitsposition jedoch den verdienten Siegtreffer.
Tore 0:1 Riedelsheimer (25.), 0:2 Wünsch (32.), 1:2 Ma. Rolle (37.), 1:3 Eder (50.), 2:3 Matkey (68.), 3:3 Schneider (87.), 3:4 Hildmann (90.) Zuschauer 120
Helle Freude beim SV Ettenbeuren: Durch den 4:0-Sieg gegen den TSV Burgau sammelten die Kammeltaler viel Selbstvertrauen im Abstiegskampf. F.: E. Mayer
SV Ettenbeuren – TSV Burgau 4:0 (1:0)
„Mit so einer Leistung steigt man am Ende ab." Diese Meinung hatte ein Burgauer Zuschauer gestern keineswegs exklusiv. Weitere TSV-Anhänger wollten nicht widersprechen und nickten zustimmend. Das Endergebnis im vorentscheidenden Spiel um den Klassenerhalt beim SV Ettenbeuren spiegelt die Kräfteverhältnisse während der Partie auch nur bedingt wider. Die Platzherren versäumten es, den Burgauern eine weitaus deutlichere Klatsche zuzufügen. Unter anderem vergab Bernhard Grüner in der 78. Minute einen Elfmeter.
Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber schon gelaufen. In der elften Minute sorgte Defensivspieler Stephen Keller für die SVE-Führung. Er lief unbehelligt an zwei Gegenspielern vorbei und traf mit einem platzierten Flachschuss ins Eck.
In der Folge hatten die Gastgeber Chancen beinahe im Minutentakt. Doch weder Lars Bernhardt (18.) noch Simon Grüner (19.) oder Benjamin König (22.) schafften es, den Ball im Tor unterzubringen. Erst in der 23. Minute gelang dem TSV Burgau der erste Torschuss. Baris Akinci zielte knapp vorbei. In der 35. Minute konnten die Burgauer dann den ersten durchdachten Angriff fahren. Nach einer Kombination schoss Mesut Yildi, doch Daniel Sax im SVE-Tor war auf dem Posten.
Die Phase vor dem Seitenwechsel gehörte dann wieder klar den Kammeltalern. Doch entweder agierten die Ettenbeurer zu kompliziert oder technische Fehler verhinderten einen weiteren Torerfolg.
Nach der Pause hatten die Gäste die erste Gelegenheit, aber der Kopfball von Andreas Müller ging über den Kasten. Nach einem Fehlpass von Burgaus Angelo Finelli kam der Ball zu Lars Bernhardt. Der SVE-Stürmer lief alleine auf Burgaus Torwart Benke zu und verwandelte eiskalt. Nur drei Minuten später stellte Bernhard Grüner auf 3:0. Nach einem Foul von Baris Akinci an Lars Bernhardt zeigte der nicht immer souveräne Schiedsrichter Sebastian Eder auf den Elfmeterpunkt. In der 68. Minute war die Partie dann endgültig entschieden. Daniel Nolde sah wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte. In Unterzahl gelang den Markgräflern nicht mehr allzu viel. Wegen absichtlichen Handspiels sah Dominik Brenner in der 78. Minute die Rote Karte. Den fälligen Elfmeter hielt der gut spielende Burgauer Torwart Benke sicher fest.
In der 85. Minute war Lars Bernhardt dann wieder zur Stelle. Nach einem Konter wurde der Stürmer von Wolfgang Rapp frei gespielt. Bernhardt ließ sich aus zwölf Metern nicht lange bitten und nagelte den Ball ins Tor. Kurz vor dem Schlusspfiff parierte Benke noch einmal glänzend gegen einen Kopfball von König.
Tore 1:0 Keller (11.), 2:0 Bernhardt (52.), 3:0 B. Grüner (55./Foulelfmeter), 4:0 Bernhardt (84.) Gelb-Rot Nolde (70./Burgau) Rote Karte Brenner (77./Burgau) Bes. Vorkommnis TW Benke (Burgau) hält Handelfmeter von B. Grüner (77.) Zuschauer 250
TSV Meitingen – DJK Lechhausen 4:0 (1:0)
Um es einmal recht höflich für die Gäste zu umschreiben: Es gab schon Teams, die bei ihren Auftritten mehr Angst und Schrecken in den Lechauen verbreiten konnten. Spielerisch, taktisch und läuferisch lag eine ganze Menge zwischen der DJK und dem TSV Meitingen. Nach kurzem anfänglichem Beschnuppern zog die Heimelf das Tempo deutlich an. Fabian Wolf schüttelte über die linke Angriffsseite seine Widersacher ab und legte ab für Martin Winkler. Der allerdings verzog in Rücklage deutlich über das Tor (8.). Zwei Minuten später dann aber reine Formsache für Winkler, nach einem Musterpass von Wolfgang Marzini den Ball einzunetzen - 1:0 (10.).
Das Spiel wurde zur Freude der heimischen Anhänger zur einseitigen Angelegenheit. Wäre da nur die Sache mit dem Torabschluss ein wenig konzentrierter angegangen worden, es hätte eine herbe Angelegenheit für die DJK werden können. Beispiele gefällig? Fabian Wolf in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen Gästekeeper Michael Linhardt (15.) und ein wirklich „dickes Ding", das Ali Dabestani da liegen ließ (16.). Ein nächstes Mal brannte es, als Josef Sauler gefährlich über rechts den Ball vor das Tor brachte (24.). Lechhausen kam ein einziges Mal im Spiel wirklich gefährlich vor das Tor von Keeper Emra Yaman, der dabei aber klasse reagierte. Nach etwa einer halben Stunde verflachte das Tempo auf beiden Seiten.
Nach dem Seitenwechsel suchte Meitingen die schnelle Entscheidung: Ali Dabestani wurde mustergültig von Wolf bedient, blieb beim Abschluss jedoch ohne Fortune. Josef Sauler brach schließlich den Bann: Er fasste sich bei seinem Alleingang ein Herz und versenkte die Kugel unhaltbar zum 2:0 (48.). Was noch fehlte an diesem Tag war ein Tor des Sturmchefs: Nur, was immer auch Dabestani versuchte – das Tor schien vernagelt zu sein. Immer war irgendetwas im Weg bei seinen Torversuchen. Bis zur 60. Minute jedenfalls. Einen weiten Ball von Denis Buja verarbeitete der Goalgetter ganz nach seiner Manier und traf zum dritten Treffer für den TSV (60.). Dabestanis Arbeitstag jedenfalls war daraufhin postwendend zu Ende - die Youngsters Sebastian Schnell und Patrick Wagner durften auf den Rasen. Beinahe hätte Schnell eine tolle Vorlage von Winkler verwertet (63.).
So blieb es wenig später dem A-Juniorenspieler Patrick Wagner vorbehalten, bei seinem ersten Auftritt gleich zu treffen. Einen Eckball von Winkler verlängerte er mit Gefühl zum 4:0-Endstand (70.). Dass nicht noch mehr Betrieb auf der neuen Anzeigetafel herrschte, lag an einem restlos überlegenen Gastgeber, der sich darauf beschränkte, das Ergebnis zu verwalten.
Letzter Aufreger der Partie: Meitingens Arbeitsbiene im Mittelfeld, Wolfgang Marzini, hätte allzu gerne seinen ersten Treffer erzielen wollen. Im entscheidenden Moment verließen ihn aber die Kräfte (90.). Nach dem gestrigen Dreier in der heimischen Gasthof Neue Post-Arena belegen die Dabestani-Schützlinge weiter einen einstelligen Tabellenplatz.
Tore 1:0 Winkler (10.), 2:0 Sauler (48.), 3:0 Dabestani (61.), 4:0 Wagner (71.) Zuschauer 170
FC Donauwörth – SpVgg Wiesenbach 4:1 (0:1)
Eine Partie voller Torraumszenen:
Die erste Gelegenheit hatten die Wiesenbacher: Daniel Steck scheiterte mit einem Kopfball an FC-Torwart Georg Schuster. Tobias Raffalt machte es besser: Er vollendete einen Sololauf mit dem Schuss zum Führungstreffer (22.). Martin Böck hatte kurz darauf die Chance zu erhöhen, doch Schuster lenkte den Lupfer des Wiesenbachers über die Querlatte (28.).
Nun übernahm Donauwörth das Kommando. Tobias Seifert schoss aus kürzester Distanz neben das Tor (34.), Alexander Musaeus köpfte neben das leere Gehäuse (39.). Nach der Pause schoss Michael Hildmann übers Tor (48.) und Musaeus scheiterte an Wiesenbachs Schlussmann Josef Schuster (57.). Auf der Gegenseite traf Daniel Steck mit einem Kopfball die Latte, Pierre Lohrs Nachschuss war zu schwach.
Wiederum im Gegenzug brach Donauwörth den Bann: Dennis Seifert überlupfte Schuster, nachdem zuvor Tobias Mauch mit einer foulverdächtigen Aktion den Ball erobert hatte (63.). Danach erhöhten Tim Leimer (65.), Seifert (67.) nach einem Abwehrfehler der SpVgg und Mauch (83.) auf 4:1. Wiesenbach hatte noch einen Lattentreffer durch Böck, ein Tor wurde wegen Abseitsstellung nicht anerkannt – eine Entscheidung, mit der die Wiesenbacher gar nicht einverstanden waren. Josef Schuster hielt noch einen Foulelfmeter (85.)
Tore 0:1 Raffalt (25.), 1:1 Seifert (66.), 2:1 Leimer (68.), 3:1 Mauch (69.), 4:1 Mauch (85.) Bes. Vorkommnis TW Schuster (Wiesenbach) hält Foulelfmeter von Wohlrab (86.) Zuschauer 100
Christian Kauer (links, hier im Zweikampf mit Christian Weiller) und der TSV Dinkelscherben lieferten Ichenhausen einen heißen Tanz. F.: M. Merk
TSV Dinkelscherben – SC Ichenhausen 0:2 (0:1)
Eine Halbzeit lang sah alles nach einer lockeren Angelegenheit für den Favoriten aus Ichenhausen aus. Nach der Pause allerdings präsentierte sich das Spitzenteam längst nicht mehr so zielstrebig wie zuvor. Erst ein Elfmeter-Treffer von Christian Weiller (82.; Timo Pape war klar gelegt worden) machte die Sache klar.
Im ersten Durchgang zeigte praktisch nur der SCI etwas Offensivgeist. Einen Freistoß von Christoph Schiller lenkte Torwart Michael Wenni gerade noch über die Latte (15.). Der nächste Standard passte dann: Stefan Selig bugsierte den ruhenden Ball aus 18 Metern unhaltbar ins Netz (22.). Pape hatte dann die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch sein Versuch nach toller Vorarbeit von Weiller landete am Pfosten (37.). Die einzige Gelegenheit für den TSV ergab sich aus einem Freistoß, den Michael Leutenmayr aus 25 Metern knapp vorbei schoss.
Nach dem Seitenwechsel wurde Dinkelscherben mutiger und hatte sogar die Mehrzahl der Chancen. Eine Direktabnahme von Leutenmayer strich ebenso haarscharf drüber (51.) wie der Schuss von Sebastian Hofmiller, der zwei Ichenhauser versetzt hatte (65.). Auch Alexander Guggemos jagte die Kugel in die Wolken (72.). Ichenhausen boten sich in der Schlussphase Konterchancen. Eine riesige vergab Kadir Yalap, der zunächst den Torwart ausspielte, den Ball aber dann an den Pfosten platzierte (79.).
Tore 0:1 Selig (23.), 0:2 Weiller (83./Foulelfmeter) Gelb-Rot Wiener (84./Dinkelscherben) Zuschauer 150