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Donnerstag 20.04.17 19:42 Uhr|Autor: Lenny Albers
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Ohne Marvin Gnadt (links) und Marcel Rittmeier geht der MTV Ramelsloh in den Endspurt um den Aufstieg.
MTV "weiß, wie es geht"
Ramelsloh: Mit Optimismus und Selbstvertrauen ins Aufstiegsfinale

Sechs Spieltage vor dem Ende spitzt sich der Aufstiegskampf in der 1. Kreisklasse Harburg zu. Auf dem zweiten Platz steht derzeit der MTV Ramelsloh, der mit Aufstiegserfahrung und der richtigen Einstellung die direkte Rückkehr in die Kreisliga schaffen möchte – im Endspurt aber auf zwei Leistungsträger verzichten muss.



„Wir wollen jedes Spiel gewinnen“, gibt Trainer Lars Henk die Richtung vor. Er tippt darauf, dass es am Ende auf einen Dreikampf zwischen seiner Mannschaft, TV Meckelfeld II und der SG Salzhausen/Garlstorf, gegen den der MTV am gestrigen Mittwoch im Spitzenspiel ein 0:0 holte, hinauslaufen wird. Aber auch dem SV Dohren und MTV Hanstedt räumt Henk noch Außenseiterchancen ein. Dennoch gilt die klare Devise: „Wenn wir nicht alles gewinnen, reicht es sowieso nicht“. Henk macht aber auch keinen Hehl daraus, dass er auch auf die Ergebnisse der anderen guckt. „Natürlich hoffen wir, dass SaGa und Meckelfeld eben nicht jedes Spiel gewinnen“, lacht er.

Die Ramelsloher haben es in den letzten sechs Spielen nur noch mit Dohren als Mannschaft aus dem oberen Tabellendrittel zu tun, dafür aber auch nur noch zwei Heimspiele. „Das ist schon ein Nachteil, weil wir zuhause eigentlich stärker einzuschätzen sind“, weiß der MTV-Coach. Entscheidend sei am Ende die Einstellung und der absolute Wille – nur wer in diesem Bereich top ist, werde am letzten Spieltag ganz oben stehen.

Auf die richtige Einstellung kommt es jetzt vor allem beim MTV an: Spielmacher Marcel Rittmeier zog sich letzte Woche im Training einen Meniskusriss zu, Ramelslohs bester Torschütze Marvin Gnadt (12 Treffer) fällt mit einer Wadenzerrung zumindest die nächsten beiden Wochen aus. „Die individuelle Klasse kann man natürlich nur schwer ersetzen, aber das muss dann eben über das Kollektiv geschehen“, fordert Henk, der sich in dieser Hinsicht aber keine Sorgen macht: „Spieler wie Eric Boakye oder Ron Barck brennen auf ihren Einsatz. Wir brauchen jeden Spieler und auch wenn ich ziemlich basteln muss, vertraue ich jedem Spieler blind.“

Deshalb fordert er aber auch von seiner Mannschaft: „Wer aufsteigen will, muss auch etwas dafür tun.“ Neben der individuellen Qualität und der passenden Einstellung setzt Henk auch auf etwas anderes: Die Mannschaft weiß, wie Aufsteigen geht. Vor zwei Jahren gelang dem MTV schon durch ein 1:0 am vorletzten Spieltag gegen SaGa der Aufstieg. „Wir wissen wie es geht und auf was es ankommt“, bekräftigt Henk. Optimismus und Selbstvertrauen ist also schon mal da in Ramelsloh – auf dem Weg zum Aufstieg sind diese Tugenden sicherlich kein schlechter Begleiter.


Mehr News, Ergebnisse, Tabellen und die Elf der Woche in der 1. Kreisklasse Harburg gibt es unter: http://www.fupa.net/liga/erste-kreisklasse-harburg

 
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