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Ligavorschau

Morgen geht´s um Bonuspunkte für die DJK

Vilzing gastiert beim Meisterschaftsfavoriten FC Amberg

von rd · 17.04.2012, 17:14 Uhr · 0 Leser
Im Hinspiel hatten David Romminger und seine Kameraden gegen Engin Kalender einmal das Nachsehen - Geht es nach der DJK, soll das morgen nicht so sein
Im Hinspiel hatten David Romminger und seine Kameraden gegen Engin Kalender einmal das Nachsehen - Geht es nach der DJK, soll das morgen nicht so sein

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Für die Bezirksoberligakicker der DJK Vilzing geht es in diesen Wochen Schlag auf Schlag, die Schwarzgelben sind mitten in der zweiten von vier englischen Wochen in Folge. Bislang haben Kapitän Thomas Seidl und seine Mannen die Strapazen ganz gut überstanden, aus den letzten vier Partien holten die Huthgartenkicker zehn Punkte. Und damit sind die Schwarzgelben voll auf Kurs, die Rückkehr in die Landesliga ist mittlerweile zum Greifen nahe.
Morgen allerdings muss davon ausgegangen werden, dass die jüngste Erfolgsserie der DJK unterbrochen wird, denn es steht den Schützlingen von Trainer Sepp Beller das von der Papierform her schwerste Spiel der Saison ins Haus. Der DJK-Tross reist nämlich zum Nachholspiel des 23. Spieltages nach Amberg, dort wartet mit dem FC die vermeintliche Übermannschaft der Liga (Anstoß 18:15 Uhr). Die stark besetzte Truppe von Trainer Alberto Mendez sah lange Zeit wie der sichere Meister aus, eine kleine Durststrecke nach der Winterpause ließ den komfortablen Vorsprung an der Tabellenspitze aber zusammenschmelzen. Mittlerweile scheint man am Schanzl aber die Zügel wieder angezogen zu haben, zuletzt fanden die Vilsstädter auch ohne den weiter verletzten Toptorjäger Engin Kalender mit zwei Kantersiegen (6:0 Raigering, 6:1 SC Regensburg) zurück zu alter Stärke. Deshalb gehen Lieder, Plänitz, Schumacher & Co. morgen auch als haushoher Favorit ins Rennen, alles andere als ein Sieg für den Bayernligaaspiranten käme sicherlich einer Sensation gleich. Denn welche Qualität die Amberger in ihren Reihen haben, davon konnte sich DJK-Coach Sepp Beller in dieser Saison schon einige Male überzeugen, durch ihre komplette Spielanlage und ihre starken Individualisten sind sie spielerisch allen anderen Teams der Liga Meilen voraus. "Amberg steht absolut verdient an der Tabellenspitze, sie spielen einen tollen Fußball und wären für die Bayernliga sicher eine absolute Bereicherung", fand DJK-Coach Sepp Beller bereits vor Wochen nach seiner Spielbeobachtung nur anerkennende Worte. Dennoch werden seine Schützlinge morgen die Zähler nicht kampflos preisgeben, vor allem auch deshalb weil die Huthgarthenkicker befreit aufspielen können. Durch die jüngsten Siege haben sich Hamberger & Co. dem größten Druck entledigt, und weil morgen an der Vils ohnehin Keiner etwas Zählbares auf seinem Zettel stehen hat, geht es darum, vielleicht ein kleines, unerwartetes Bonuspünktchen für den Aufstieg mitzunehmen. Und diesbezüglich ist man gar nicht so pessimistisch am Huthgarten, denn die Voraussetzungen könnten den Schwarzgelben entgegenkommen. Denn mittlerweile ist auch dem Letzten klar, dass die Elf von Trainer Sepp Beller nicht die Mannschaft ist, die mit großer spielerischer Klasse besticht, sie spielt einen kampfbetonten, aber ehrlichen und leidenschaftlichen Fußball, der vor allen Dingen aus einer ungemein kompakten Defensive heraus regelmäßig den Weg zum Erfolg findet. Erst einmal kassierten die Beller-Schützlinge in dieser Saison mehr als zwei Gegentore, insgesamt nur 27 Gegentreffer in 28 Partien sprechen eine deutliche Sprache. Diese Stärken gilt es auch morgen in den Ring zu werfen, wenngleich diesmal natürlich auf die Abwehrreihe um David Romminger und Sebastian Niebauer eine echte Nagelprobe zukommt. Auch Keeper Michael Riederer wird sicher deutlich mehr Gelegenheiten bekommen, sich zu bewähren, als zuletzt in den den Spielen gegen Regenstauf, Kareth und Paulsdorf. Ob Coach Sepp Beller seine Startformation ändert, wird in erster Linie davon abhängen, wie es um die angeschlagenen Spieler bestellt ist. Denn mit Lukas Jartschik, Arpad Raki und Roland Koszora zogen gleiche drei Akteure am Sonntag Blessuren davon, Arpad Raki erwischte es schwerer am Sprunggelenk. Dass der FCA im heimischen Stadion nicht unverwundbar ist, demonstrierte erst vor Kurzem der TSV Kareth/Lappersdorf, auf einen ähnlichen Hussarrenstreich spekuliert man natürlich auch im schwarzgelben Lager. Denn mit den schnellen Angreifern in eigenen Reihen sind die Beller-Schützlinge immer für einen eigenen Treffer gut, warum also nicht beim künftigen Bayernligisten.

DJK Vilzing: Riederer, Kristoffy, Niebauer, Raki (?), Koszora, Berger, Romminger, Groß, Kufner, Seidl, Ambrus, Schötz, Müller, Hamberger, Jartschik, Wagner