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Donnerstag 16.03.17 14:13 Uhr |Autor: RP / Thomas Grulke 66
Mit Personalsorgen zum Tabellenführer
Nach dem ersten Bundesligasieg und zwei spielfreien Wochenenden tritt Borussia am Sonntag bei Turbine Potsdam an.
Der Spielplan hat es nicht gut gemeint mit Borussias Frauen. Ausgerechnet nach dem erlösenden ersten Saisonsieg bescherte der Terminkalender der Frauen-Bundesliga Gladbach zwei spielfreie Wochenenden. So gab es für einige Spielerinnen zumindest etwas Spielpraxis bei den Zweiten Frauen in der Regionalliga. Und Borussia bestritt ein Testspiel gegen KAA Gent, das sie 4:2 gewann.

"Es war ein guter Test, da viel Tempo im Spiel und Gent sehr offensiv und robust war. Doch ich glaube nicht, dass wir mit Blick auf das Wochenende damit schon einmal den Ernstfall simulieren konnten", sagte Borussias Cheftrainer René Krienen, dessen Team am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenführer 1. FFC Turbine Potsdam antreten muss. "Nach unserem Sieg beim SC Sand ist eine große Last von uns abgefallen, das rettende Ufer ist bei nur vier Zählern Rückstand wieder in Sicht. Das kann neue Energien freisetzen, wobei es natürlich schwer ist, in Potsdam etwas zu holen", fügt Krienen hinzu.

Neben der Tatsache, dass Turbine bislang ihre Heimspiele mit einem Gesamt-Torverhältnis von 17:0 alle gewonnen hat, bereitet dem Coach die eigene Personallage Kopfzerbrechen. So verletzte sich Romina Frommont im Test gegen Gent so schwer am Fuß, dass die Saison für sie bereits beendet sein könnte. Zudem wird Jule Dallmann erkrankt ausfallen. Und da Torhüterin Christina Bellinghoven Schulterprobleme hat, könnte U17-Spielerin Michelle Wassenhoven zum ersten Bundesliga-Einsatz kommen. Immerhin ist die zuletzt angeschlagene Vanessa Wahlen wieder ins Training eingestiegen, und auch Anne Cathrine Kufner dürfte einsatzbereit sein. "Die personelle Situation schlägt schon ein wenig aufs Gemüt", räumt Borussias Trainer ein.

Doch auch der Tabellenführer ist nicht frei von Personalsorgen. So wird er wohl komplett auf seinen Paradesturm mit den Nationalspielerinnen Tabea Kemme (sieben Treffer/Meniskuseinriss) und Svenja Huth (sechs/Knieprobleme) verzichten müssen. "Wenn eine Kemme und eine Huth, die sehr schnell und dribbelstark ist, fehlen, dann merkt das auch Turbine Potsdam. Trotzdem ist natürlich die Qualität und die Erfahrung, die von der Bank kommen kann, bei einem Topteam der Bundesliga nochmals eine ganz andere als bei uns", sagt Krienen, der unabhängig von der Potsdamer Aufstellung davon ausgeht, dass der Gastgeber druckvoll agieren wird. "Turbine wird früh gegen uns in Führung gehen wollen. Doch wir werden mit der gleichen Einstellung und genauso viel Herzblut wie in Sand an die Aufgabe herangehen. Und sollte Potsdam nicht 100 Prozent abrufen können, wollen wir da sein, um vielleicht etwas Zählbares mitzunehmen", sagt Krienen.

 
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