
"Wir brauchen mindestens noch vier Siege. Das ist uns bewusst", betont TSV-Chefanweiser Josef Gsödl (46), der aber viel Zuversicht verbreitet. "Wir sind wieder eine Einheit. Die Mannschaft hat sich stabilisiert und ich gehe davon aus, dass wir den Klassenerhalt frühzeitig dingfest machen werden." Aufgrund der schwierigen Witterungsverhältnisse, die in Mauth im Frühjahr herrschen, bestreitet man aber die ersten drei Punktspiele nach der Winterpause allesamt auswärts. "Das ist sicherlich ein kleiner Nachteil. Aber wir werden das schon hinkriegen", ist Gsödl überzeugt. Positiv stimmt den ehemaligen Bayernligaspieler die gute Vorbereitung, die seine Schützlinge absolvierten. "Wir konnten unser Programm wunschgemäß durchziehen. Wir haben viele Trainingseinheiten auf dem Freyunger Kunstrasenplatz gemacht." Höhepunkt war traditionell ein einwöchiges Trainingslager in der Türkei, wo man beste Bedingungen vorfand.
Ordentlich waren auch die Leistungen und Resultate in den Testspielen. Lediglich gegen den Straubinger Kreisligisten SpVgg Mariaposching gab es eine 0:4-Abfuhr. "In diesem Match waren wir richtig platt, aber das war eine wertvolle Erfahrung", analysiert Coach Gsödl. Ansonsten lief es wie am Schnürchen - die Kreisligisten SV Perlesreut (4:0) und SV Riedlhütte (7:0) wurden klar distanziert - im Trainingslager besiegte man einen schwäbischen Kreisligisten mit 2:1. Die Generalprobe beim Oberligisten TV Freyung endete mit einem achtbaren 2:2. "Unsere Form stimmt - wir fahren selbstbewusst zum Auftaktspiel nach Schalding." Beim Tabellenführer will sich der Rangneunte gut verkaufen und vielleicht klappt es ja mit der insgeheim erhofften Überraschung. In den darauffolgenden Spielen in Kirchdorf und Tiefenbach muss man dann Farbe bekennen. "Das sind absolute Schlüsselpartien für uns. Wenn wir fleißig punkten können, dann sieht es gut aus", meint Gsödl, der momentan lediglich ohne Langzeitausfall Christian Pauli auskommen muss. Sollte alles nach Wunsch verlaufen, dann wird wohl auch der Übungsleiter seinen Vertrag verlängern. "Man muss jetzt die ersten Spiele vorübergehen lasssen, dann werden wir uns unterhalten. Der Klassenerhalt ist die Basis für eine weitere Zusammenarbeit. Grundsätzlich fühle ich mich aber in Mauth sehr wohl."