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Donnerstag 16.03.17 15:54 Uhr|Autor: Stephan Landgraf
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Im Hinspiel erkämpften sich die Amberger (in Weiß) im Grabfeld ein 0:0. F: Anders
Lutz Ernemann setzt auf Mut und Leidenschaft
Bayernliga-Fußballer des FC Amberg erwarten am Samstag um 16 Uhr den Tabellenfünften TSV Großbardorf +++ Kader durch Krankheit und Verletzungen ausgedünnt

Respekt? Ja! Angst? Nein! Auf diesen Nenner lässt sich die Gemütslage von Lutz Ernemann, dem Trainer des Fußball-Bayernligisten FC Amberg, vor dem Heimspiel am Samstag um 16 Uhr gegen den Tabellenfünften TSV Großbardorf bringen. „Mit den ‚Galliern‘ erwartet uns eine gut besetzte Mannschaft. Wenn wir aber mit viel Mut und Leidenschaft nach vorne spielen, können wir die Partie für uns entscheiden“, gibt sich der 60-Jährige vorsichtig optimistisch.

Auch vollkommen zu Recht, denn die Gelb-Schwarzen haben unter seiner Regie im Fußball-Jahr 2017 noch keine Begegnung verloren. In den bisher drei ausgetragenen Spielen gab es zwei Unentschieden – 0:0 in Erlenbach und 1:1 in Sand sowie einen 2:1-Erfolg daheim gegen die DJK Don Bosco Bamberg. Diese kleine Serie soll, geht es nach Ernemanns Wunsch, auch am Samstag gegen die Unterfranken Bestand haben.

„Der TSV ist auch in dieser Saison wieder in den vorderen Tabellenregionen unter den Top-Mannschaften zu finden. In Großbardorf wird seit geraumer Zeit sehr gute Arbeit geleistet, so dass der Verein mittlerweile zu den etablierten Bayernligisten zählt“, findet der Amberger Coach lobende Worte über den Kontrahenten.

Der legte am letzten Wochenende einen gelungen Start ins neue Jahr hin. Die Mannschaft von Trainer Dominik Schönhöfer ließ im Unterfranken-Derby dem Würzburger FV keine Chance und siegte hochverdient mit 3:0 (1:0). Das sah auch Würzburgs Coach Marc Reitmaier so: „Es gibt keinen Zweifel, dass Großbardorf das Match absolut verdient für sich entschieden hat. Der Erfolg geht auch in der Höhe in Ordnung. Der Gastgeber hat die Partie jederzeit dominiert.“ Dem stimmte ein sehr zufrieden dreinblickender TSV-Trainer gerne zu.

Schönhöfer begann dabei mit den nach langen Verletzungspausen wieder zur Verfügung stehenden Marcel Wehr, Marcel Hölderle und Stefan Piecha in der Startelf. Zudem musste kurzfristig auch Björn Schönwiesner auflaufen, der eigentlich für die Bank vorgesehen war. André Rieß traf wegen einer Prüfung erst mit Spielbeginn in Großbardorf ein. „Wir wollten alles rauslassen. Das ist uns auch super gelungen“, freute sich Schönhöfer nach dem Schlusspfiff.

Dagegen war sein Amberger Kollege nach dem 1:1 in Sand mit dem Ergebnis nur bedingt zufrieden. Vor allem auch darin begründet, dass dem FCA ein klarer Elfmeter nicht gegeben worden war. „Aber das gleicht sich im Laufe der Saison sicherlich aus“, so Ernemann dazu, der sich zudem eine bessere Chancenverwertung wünscht. „Wir wollen uns gegen Großbardorf vor allem auf unsere eigene Leistung konzentrieren und zu 100 Prozent gemeinsam an einem Strang ziehen“.

Die Personaldecke ist bei den Gelb-Schwarzen weiterhin ziemlich ausgedünnt: Nach ihren Verletzungen haben Emanuel Burgutzidis und Caleb Clarke noch Trainingsrückstand. Ob sie im Kader der ersten oder im Kader der zweiten Mannschaft zum Einsatz kommen, wird kurzfristig entschieden. Fehlen werden auf Amberger Seite auf alle Fälle die erkrankten Michael Dietl, Brian Gallo und Daniel Geissler. Ernemann muss weiterhin auf die angeschlagenen Sebastian Schulik, Stefan Schober, Martin Popp, Scott Kennedy und André Karzmarczyk verzichten, während für Winter-Neuzugang Dimitrias Nakou nachwievor keine Spielberechtigung vorliegt. (lg)

 
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