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Mittwoch 19.04.17 19:00 Uhr|Autor: Lüneburger SK / PM593
F: Nückel
Bekommt der LSK ein Stadion?
Heimspiel gegen Eichede auf dem VfL-Platz - Platzfrage beschäftigt Verantwortliche
Der Lüneburger SK wird am 14. Mai sein letztes Regionalliga-Heimspiel in dieser Saison auf dem Platz des VfL Lüneburg austragen. Das gab LSK-Präsident Sebastian Becker gemeinsam mit Lüneburgs Oberbürgermeister Ulrich Mädge und dem 1. Vorsitzenden der Fußball-Abteilung des VfL, Matthias Merz, am Mittwoch anlässlich eines Pressegesprächs im Klubheim des VfL Lüneburg bekannt.

Spätestens in der Saison 2018/19 wird der LSK alle Heimspiele auf den Sülzwiesen absolvieren. Gespräche mit dem TSV Bardowick, der bisher „Gastgeber“ des Lüneburger SK ist, den Vertrag früher aufzulösen, laufen. „Wir sind dem TSV Bardowick dankbar“, so Sebastian Becker, „dass wir dort spielen konnten und damit der Fortbestand des LSK überhaupt erst gesichert werden konnte“.

Oberbürgermeister Ulrich Mädge berichtete in diesem Zusammenhang auch darüber, dass Überlegungen für den Bau eines kleinen Stadions für den LSK sich beginnen zu konkretisieren. „Ich denke, dass wir in vier, fünf Jahren soweit sein werden“. Der Oberbürgermeister stellte Gedankenspiele in Richtung einer Sportanlage im Bereich der Theodor-Körner-Kaserne vor.

Lüneburgs Oberbürgermeister hatte das Präsidium des LSK auch bei den Gesprächen mit dem VfL und dem VfB Goseburg unterstützt. Der LSK möchte vom Sommer an das Gelände des VfB in der Goseburg von der Stadt Lüneburg pachten, das Klubheim in Erbpacht übernehmen und das Gelände umgestalten, sodass zwei große und ein Jugendplatz entstehen. Damit würde der Verein wieder eine Heimat erhalten und vor allem die Jugendlichen könnten ihre Spiele auf eigenem Gelände austragen und dort auch trainieren. Zur Zeit sind Spiele und Training auf zehn Plätze in Lüneburg verteilt, was zu großen logistischen und organisatorischen Problemen führt.

„Wir sind der Stadt Lüneburg, dem VfL Lüneburg und Oberbürgermeister Mädge dankbar für die Unterstützung“, erklärte LSK-Präsident Becker. „aber wir wissen auch, dass wir selbst noch viel für die Umsetzung unserer Pläne tun müssen“.

 
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