Asenso wird in Bocholt mit einem Teamkollegen beim SVS zusammenspielen. Torhüter Sven Schneider, der in der Schlussphase der Saison nicht mehr erste Wahl war, hatte bereits vor Monaten seinen Wechsel zum 1. FC verkündet.
Asenso hätte beim SV Schermbeck keine Zukunft gehabt. "Er spielte in unseren Planungen keine Rolle mehr", sagt Michael Benninghoff, Sportlicher Leiter des Westfalenligisten. Er spricht derzeit mit weiteren Akteuren des Abstiegsteams, deren Verträge bislang nicht verlängert wurden. Der SVS wird sich wohl von den meisten dieser Spieler trennen. Denn er hat angekündigt, dass er nach dem Abstieg, der am Sonntag durch einen blutarmen Auftritt beim 0:3 bei der TSG Sprockhövel besiegelt wurde, einen Schnitt machen will.
Der Kader für die kommende Saison steht auch schon. "Unsere Planungen sind abgeschlossen. Wenn allerdings ein Stürmer zu uns wechseln möchte, der mehr als 20 Tore garantiert, werden wir vielleicht noch einmal ins Grübeln geraten", sagt SVS-Coach Holger Aden.
Er gönnt seiner Mannschaft nur eine kurze Pause. Der SV Schermbeck beginnt bereits am Freitag, 28. Juni, wieder mit dem Training, obwohl die Saison in der Westfalenliga erst am Sonntag, 18. August, beginnt. Zum Pflichtprogramm für das komplette Team gehört während der Vorbereitung auch der Besuch des Kilian-Schützenfestes. Das soll dazu beitragen, dass sich die Schermbecker wieder mehr mit der Mannschaft identifizieren, die in den letzten Jahren eine Menge Fans verloren hat.