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Vereinsnachrichten

Licht und Schatten im Flutlichtspiel

ASV Cham erobert mit Sieg Tabellenspitze

von cg · 27.10.2011, 11:10 Uhr · 0 Leser
Matthias Mühlbauer (l.) machte ein gutes Spiel für den ASV Cham. Foto: Groit
Matthias Mühlbauer (l.) machte ein gutes Spiel für den ASV Cham. Foto: Groit

Mit einem zum Schluss deutlichen 6:1 Sieg bei der JFG Naab-Regen kann sich die U17 des ASV Cham aufgrund der mehr erzielten Tore den Platz an der Sonne sichern.

Auf dem eher kleinen Spielfeld wusste der ASV, dass ihn gegen die JFG ein schweres Spiel erwarten wird. Darauf vorbereitet starteten die Chamer von Beginn an mit Volldampf. Schon in der ersten Minute setzte Außenverteidiger Kraus mit seinem Schuss ein Zeichen.

Die Führung für die Gäste fiel dann in der 3. Min., ein Freistoß von Drexler aus halblinker Position an der Mittelfeldlinie setzte im Sechzehner auf und weder Freund noch Feind berührte den Ball, so dass dieser, über alle hinweg, im Tor landete.

Die sehr defensiv ausgerichteten Hausherren taten sich schwer, die spielfreudigen Chamer zu bremsen. In der 10. Min bediente Bierlmeier seinen Kollegen Brandl, im Mittelfeld, dieser zog ab, sein Schuss landete aber neben dem Tor. Chams Sturmführer war es nur vier Minuten später, der auf Drexler spielte, aus linker Position entschied er sich aber nicht direkt für den Abschluss mit links sondern scheiterte mit dem rechten Fuß am Keeper.

Die Chancen der Gäste waren gegeben, das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. Sturm spielte in der 18. auf Brandl, der ließ den Ball durch die Beine auf Wagner, allein vor dem Tor war wieder Endstand beim Torhüter Färber.

Eine optimale Ecke sorgte dann für das 2:0 für den ASV Cham. Brandl brachte von der rechten Seite einen scharfen Ball herein, die JFG konnte den Ball nicht entfernen und dieser prallte stattdessen ins eigene Tor. Die erste gute Möglichkeit hatte Naab-Regen in der 24. mit einem Freistoß aus halblinker Position. Der sichere Chamer Torsteher Groitl pflügte den Ball und entschärfte die Situation.

Nur eine Minute war vergangen, ehe ein Schuss von Chr. Wendl den JFG Torhüter erneut prüfte. Beim 3:0 in der 26. bediente Brandl dieses Mal seinen eigenen Mann, sein Pass in die Spitze verwertete F. Wendl. Eine schönen Spielzug lieferte der ASV in der 31. Min., Außenverteidiger Sturm kam über rechts, spielte über Brandl im Zentrum und dieser schickte, mit einem Ball in die Gasse, Chr. Wendl auf die Reise, so dass dieser allein vor dem Tor stand. Leider wurde dieser Spielzug nicht von Erfolg gekrönt.

Der Seitenwechsel tat dem Spiel des ASV nicht gut, mit den Gedanken bei der Möglichkeit Platz eins zu erreichen, ging der Spielfluss flöten. Die Gastgeber dagegen nutzten diese Schwächephase der Chamer aus und waren plötzlich ebenbürtig. Viele Fehlpässe, Probleme in der Ballannahme und oftmals zu lange Entscheidungszeiten zeichneten das Spiel der Gäste. Nichts mehr zu erkennen vom guten Spiel der ersten Hälfte. Die JFG nutzte dies eiskalt aus, ihr Toptorjäger Schmalzl erzielte in der 57. Min das 1:3. Vorausgegangen war eine Situation im zentralen Mittelfeld. Der Ball wurde in der Vorwärtsbewegung nicht sofort weitergespielt und Naab-Regen eroberte sich die Kugel. Mit einem schnellen Konter war es dann auch schon passiert.

Erst in der 66. Min. wurde es mit dem vierten Chamer Tor wieder besser, Bierlmeier setzte sich dieses Mal durch und markierte seinen ersten Treffer am heutigen Tag. Vor allem Mühlbauer sorgte in der Folge für viel Schwung auf der linken Außenbahn und sein Treffer nur eine Minute nach Tor von Bierlmeier stellte das 1:5 her. Die ASVler erwachten nun wieder und kamen zu einer ganzen Reihe von guten Möglichkeiten. Eine Sturm-Flanke auf Bierlmeier hätte F. Wendl verwertet können, scheiterte aber am Torsteher. In der 74. bediente Mühlbauer Brandl, der allein vor dem Tor ebenfalls seinen Meister in Torwart Färber fand. Ein Einwurf von Mühlbauer überraschte die JFG-Abwehr, Bierlmeier wollte den Ball über den Keeper lupfen, von der Latte ging der Ball aber ins Toraus. Das 1:6 sollte dann in der 79. fallen, Mühlbauer bediente über links Bierlmeier, der nur noch einschieben brauchte.

ASV-Trainer Sperl war mit dem Spiel über weite Teile zufrieden, allerdings fehlt in mancher Situation der Leitwolf, der das Team bei einem Durchhänger herausreißt.