Lehnin und Fohrde müssen siegen
Spannung im Kampf um den Klassenerhalt in der Landesklasse West
von Oliver Schwandt · 30.05.2014, 10:46 Uhr · 0 Leser
Freuen sich über den Klassenerhalt: Lok-Trainer Ralf Gutschmidt (l.), Mannschaftsleiter Christian Schulz (M.) und Co-Trainer Hans-Jürgen Göbeler.Am morgigen Samstag findet der 28. Spieltag der Landesklasse West statt. Nur ein Sieg hilft Kloster Lehnin im Heimspiel gegen Friesack weiter. Auch Fohrde muss in Pritzwalk gewinnen, um doch noch den drohenden Abstieg in die Kreisoberliga abzuwenden. Lok kann entspannt in die Heimpartie gegen Meyenburg gehen, das die Gutschmidt-Elf bereits gerettet ist. Absteiger Schenkenberg muss bei Falkensee/Finkenkrug II antreten.
SG Lokomotive Brandenburg – Meyenburger SV Wacker 1922 (Hinspiel: 0:1):
Die Zuschauer können sich auf einen schönen Kick freuen, den beide Teams konnten vor einer Woche den Klassenerhalt perfekt machen. Die Brandenburger müssen gegen Wacker auf Daniel Mahlow (verletzt), Erik Weber (Zahn-OP), Stephan Krüger (verletzt), Florian Linke (gesperrt) und Nick Mahlow (Arbeit) verzichten. „Trotzdem wollen wir etwas Zählbares holen“, so Co-Trainer Hans-Jürgen Göbeler. Die Gäste müssen wahrscheinlich Oliver Machner ersetzen, der sich im Heimspiel gegen Neuruppin verletzt hatte.
Lehnin – Friesack (Hinspiel: 0:1):
Beide Teams stehen mit dem Rücken zur Wand. Nur ein Sieg hilft ihnen weiter, um doch noch den drohenden Abstieg zu verhindern. Lehnin hat bereits sechs Punkte Rückstand auf das rettende Ufer, bei den Fliederstädtern sind es bereits sieben Zähler. Die „Klosterbrüder“ müssen auf Mellin, Scherling, Ernicke und Göde verzichten. Seidel muss wieder ins Tor. „Wir wollen die drei Punkte“, sagte Mansnchaftsleiter Denny Rietz. Gästecoach Siegfried Meinicke kann seine beste Elf aufbieten.
Pritzwalker FHV – Fohrde (Hinspiel: 0:0):
Die Hausherren können ganz entspannt in die Partie gehen, denn sie haben ebenfalls den Klassenerhalt geschafft. Trainer Jürgen Beinio muss gegen die Alemannen die gesperrten Kemnitz und Niemann ersetzen. Fohrde muss das Spiel gewinnen, sonst wäre die Mannschaft von Trainer Rose zwei Spieltage vor Saisonende bereits abgestiegen.
Falkensee/Finkenkrug II – Schenkenberg (Hinspiel: 3:2):
Die Randberliner sind auch gerettet und werden auch in der kommenden Saison in der Landesklasse spielen. Heimcoach Andreas Treppmacher hat alle Mann an Deck und wird sicherlich Akteure aus der zweiten Reihe etwas Spielpraxis verschaffen. Bis auf Noak kann Gästetrainer Danny Gerlich seine beste Elf beim vorerst letzten Auftritt in Falkensee aufbieten.
Weisen – Perleberg (Hinspiel: 0:3):
Für die Hausherren geht es nur darum, den Fans eine gute Vorstellung gegen den Tabellenführer zu liefern. Eiche hat den kompletten Kader zur Verfügung. Einheit sollte sich in Weisen keinen Ausrutscher erlauben, auf den die Verfolger Veritas und BSC Rathenow lauern. Frank Plokarz kann seine derzeit beste Elf auf den Rasen schicken.
Union Neuruppin – VfL Nauen (Hinspiel: 1:1):
Die Unioner brauchen noch einen Punkt, um rechnerisch gesichert zu sein. „Personell geht es uns bis dato wieder besser. Ich hoffe, dass es sich bis Samstag nicht ändert. Dann sollte gegen Nauen etwas möglich sein. Obwohl ich gestehen muss, dass mir die Art des Spiels, wie Herr Siverin spielen lässt, gefällt“, so Heimcoach Stephan Ellfeldt. VfL-Trainer Wladimir Siverin muss auf Marcel Kuzdak verzichten, der sich vor einer Woche erneut das Kreuzband gerissen hatte.
SV 69 Schönberg – BSC Rathenow (Hinspiel: 5:6): Wenn es wieder elf Tore wie in der Hinrunde werden sollten, können sich die Zuschauer auf ein tolles Fußballspiel freuen. Torsten Grusa kann gegen die Gäste seine derzeit beste Elf aufbieten. Ein wenig anders sieht es bei Gästecoach Jörg Heinrich aus, der seinen gesperrten Kapitän Kevin Schmoock ersetzen muss. Ob Heinrich erneut in der Startelf stehen wird, entscheidet der Ex-Bundesligaspieler erst kurz vor der Partie.