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Mittwoch 19.04.17 11:59 Uhr|Autor: Christopher Schramm200
Es dürfte zwischen Kasendorf und Pegnitz erneut ordentlich zur Sache gehen. F: Monika Limmer
„Müssen alles raushauen“
ASV Pegnitz heute im Kellerduell mit Schlusslicht SSV Kasendorf unter Erfolgsdruck
Jetzt wird es ernst für den ASV Pegnitz. Nachdem an Ostern auch noch der FSV Bayreuth vorbeigezogen ist und die Gröger-Elf in der Landesliga Nordost auf den vorletzten Platz hat abrutschen lassen, stehen drei englische Wochen an, beginnend mit dem Nachholspiel heute um 18.30 Uhr gegen Schlusslicht SSV Kasendorf und der Partie am Samstag beim Drittletzten Dergahspor Nürnberg.

Derzeit hat Pegnitz (23 Punkte) einen Zähler Rückstand zu den Relegationsplätzen und nach dem 3:1-Sieg des FC Vorwärts Röslau gegen den SC Schwabach fünf zum rettenden Rang 13, aber auch noch zwei Partien mehr zu absolvieren als die Kontrahenten. Sogar der ASV Veitsbronn (11./34), der drei Spiele voraus ist, ist noch in Reichweite. „Wir wissen, was in den nächsten zwei Spielen auf uns zukommt. Unsere ganze Konzentration gilt jetzt aber erst einmal Kasendorf. Wir müssen alles raushauen, um daheim zu gewinnen“, sagt Coach Heiko Gröger.

Die Gäste, bei denen seit Oktober der ehemalige Altstädter und Hollfelder Torwart Christoph Wächter das Trainerzepter schwingt, sind mit gerade einmal drei Siegen und zwölf Punkten abgeschlagen Letzter. Direkt nach der Winterpause konnten sie mit einem 4:2 in Schwabach überraschen, in den vergangenen fünf Partien reichte es aber nur noch zu einem 2:2 gegen die SpVgg Bayreuth II. Das Torverhältnis von 27:80 rundet die traurige Bilanz ab.

Doch Gröger, dessen Mannschaft dieses Jahr ebenfalls erst einen Sieg (3:1 gegen Schwabach) vorweisen kann, warnt: „Trotzdem sind sie ein sehr unangenehmer Gegner, der mit schnellem Umschaltspiel in die Spitze zum Erfolg zu kommen versucht. Darauf müssen wir uns einstellen und konzentriert dagegenarbeiten.“ Allerdings hat auch SSV-Torjäger Andreas Pistor in dieser Saison erst fünfmal getroffen, sein Bruder Matthias siebenmal.

Am Karsamstag verloren die Kasendorfer, bei denen die Pegnitzer im Hinspiel mit 2:0 einen ihrer beiden Auswärtssiege landeten, beim Spitzenreiter TSV Kornburg mit dem gleichen Ergebnis. Der ASV musste sich in Neudrossenfeld 1:3 geschlagen geben, schaffte es aber im Gegensatz zu den fünf Mannschaften davor, TSV-Keeper Jan Kapitz wenigstens einmal zu überwinden – und das sogar in Unterzahl. „Es war ein anständiger Auftritt. Leider sind wir nicht belohnt worden, weil wir das Spiel durch einen individuellen Fehler sofort wieder hergeschenkt haben. Das war der Genickschlag“, erinnert sich Gröger. Wieder zur Verfügung steht ihm René Schuster, dafür ist Stephan Otto beruflich verhindert.

 
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