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Mittwoch 24.08.16 09:19 Uhr|Autor: Lutz Schinköth480
F: Schwarz

„Lambertsberg hat mich schon immer gereizt“

SGL mit neuem Coach vor erneut schwieriger Saison

Ein „Alter“ kommt als Neuer: Jonny Dunkel hat nach einjähriger Pause nach seinem Engagement in Arzfeld nun in Lambertsberg angeheuert. Doch der Ligaauftakt ging gegen Weinsheim in die Hose. Zudem muss er sechs Spieler aus der FZM Philippsweiler integrieren. Der TV sprach mit Dunkel über dessen Ziele bei seinem neuen Verein.



Lambertsberg. Einige überraschte das Engagement von Jonny Dunkel in Lambertsberg schon, andere hingegen nicht. Doch nach einjähriger Auszeit kehrt der erfahrene Trainer an die Seitenlinie zurück. „Der Verein ist auf mich zugekommen, der erste Kontakt ist länger her, doch das Gespräch mit Klaus Schmitz verlief sehr konstruktiv“, erinnert sich Dunkel. Der Ex-Arzfelder gesteht, dass die Spielgemeinschaft mit Philippsweiler, die ja schon fast perfekt war, im Januar nochmals auf der Kippe stand. „Es war aber abzusehen, dass die SG kommt. Sie kam dann recht kurzfristig zustande. Ich muss aber auch gestehen, dass Lambertsberg mich als Verein schon immer gereizt hat. Die kamen ja auch mal aus der Bezirksliga.“ Nun muss der neue Coach gleich sechs Spieler aus Philippsweiler integrieren. Die meisten Spieler kannten sich allerdings schon. Mario Hager ist beispielsweise der einzige Stürmer mit A-Liga-Erfahrung, viele Vereine waren an dem technisch beschlagenen Angreifer dran. In Philippsweiler war er ein halbes Jahr Spielertrainer, bevor dort Tom Walter übernahm. Mit Hager kamen auch David Kranz, Till Weidenbruch, Michael Schaal und Tobias Eckertz vom Fusionsverein. Hinzu kam Florian Weimann aus Idesheim. „Florian ist ein sehr wichtiger Spieler für uns, hat sich im Pokal in Mürlenbach leider verletzt. Wir hoffen, dass er bis zu seinem OP-Termin im November noch einige Spiele für uns machen kann“, sagt Dunkel. Die Ziele sind moderater geworden in Lambertsberg. „Wir wollen eine weitere Zittersaison vermeiden und eine sorgenfreie Spielzeit spielen. Die 30-Punkte-Marke so schnell wie möglich zu knacken, sollte unser aller Bestreben sein.“ Der neue Coach hofft zudem, dass die im Vorjahr so groß gewordene Kluft zwischen Mittelfeld und Abstiegsregion minimiert werden kann. Derzeit plagen Lamberstberg jedoch schon wieder erhebliche Personalsorgen. So sind neben Weimann auch Mark Antony, Michael Tholl und Christian Franke länger verletzt. Ob Franke (Kreuzbandriss) überhaupt noch mal auflaufen kann, steht derzeit in den Sternen. Oliver Melle tritt privat kürzer, steht wegen Hausbau und anstehender Hochzeit nur eingeschränkt zur Verfügung. Dagegen wird Routinier Achim Brandenburg nach seinem Urlaub Anfang September zurückerwartet. Nach dem Weiterkommen in der ersten Runde des Kreispokals gegen die SG Kylltal Gerolstein (4:0) musste Lambertsberg in Runde zwei gegen genau den Gegner die Segel streichen, der im Auftaktspiel um Punkte ebenfalls gegen die SGL erfolgreich war: Weinsheim gewann sowohl im Pokal als auch jetzt um Punkte (1:0). Die Defensivarbeit bildet für Dunkel den Schwerpunkt der wöchentlichen Trainingsarbeit. „Wir wollen die Defensive stabilisieren und vorn die Bälle halten, um die Stürmer besser in Position zu bringen.“ Dazu hat die SGL nächste Woche in Neunkirchen erneut Gelegenheit. (L.S.).   

 
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