
Hallo Herr Wink, verraten Sie uns die Gründe, weshalb der SSV Neumünster-Unterschöneberg den Fußballkreis Augsburg verlassen hat?
Wink: Wir haben schon seit drei Jahren versucht, in den Kreis Donau zu wechseln. Das hat 2013 und 2014 leider nicht geklappt, weil wir mit unseren Anträgen jeweils zu spät dran waren. Umso glücklicher bin ich, dass es nun heuer endlich geklappt hat. Wir sind nun dort gelandet, wo auch die anderen drei Vereine unserer Großgemeinde (SC Altenmünster, Grün-Weiß Baiershofen, TSV Zusamzell-Hegnenbach, Anm. d. Red.) beheimatet sind.
Welche Rolle haben geografische Gründe gespielt?
Wink: Sie waren letztlich ausschlaggebend für unseren Antrag. Im Vergleich zur Kreisklasse Augsburg-Nordwest, in der wir zuletzt gespielt haben, müssen wir zu den Auswärtsspielen in der Kreisklasse West II diese Saison insgesamt 170 Kilometer weniger zurücklegen.
170 Kilometer weniger, das bedeutet automatisch auch mehr Lokalderbys.
Wink: Auf jeden Fall. In der Kreisklasse Nordwest hatten wir zuletzt nur noch die Nachbarschaftsderbys gegen Welden und Auerbach-Streitheim. Jetzt freuen wir uns auf kurze Anreisen nach Baiershofen, Röfingen, Weisingen, Glött, Binswangen oder Kicklingen.
Wie viele Auswärtsspiele werden Sie persönlich mit dem Fahrrad ansteuern?
Wink: Da werden sicherlich einige zusammenkommen. Schon zum Derby am Sonntag nach Baiershofen werde ich, vorausgesetzt das Wetter passt, radeln. Von meinem Wohnort Unterschöneberg sind es gerade einmal fünf Kilometer nach Baiershofen.