Um 17 Uhr erwartet der Neuling Viktoria Winnekendonk. "Wir dürfen das Spiel auf keinen Fall verlieren, sonst wird es richtig eng", glaubt Dagdevir, der sich schwer damit tut, den Gegner richtig einzuschätzen: "Die Viktoria ist immer so ein bisschen zwischen Himmel und Hölle. Die können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren." Auf die Art und Weise eines möglichen Erfolges kommt es dem Coach nicht an. Er hofft, dass seine Mannschaft über den Kampf ins Spiel findet und sich so die drei Punkte sichert. Martin Ahls weilt im Urlaub und steht somit nicht zur Verfügung. Ob Hendrik Hackstein, Hendrik Terlinden und Lukas Keisers nach ihren Verletzungen schon wieder einsatzbereit sind, wird sich erst kurz vor dem Anstoß entscheiden.
Der SV Sonsbeck II erwartet einen Tag später den GSV Moers II zum Verfolgerduell. Der Aufsteiger spielt eine starke Saison und fügte dem SVS im Hinspiel eine derbe 1:4-Schlappe zu. Dafür würden sich die Sonsbecker gerne revanchieren, zumal sie bei einer erneuten Niederlage in der Tabelle hinter den GSV zurückfallen würden. Doch das wird eine schwere Aufgabe. Denn in den letzten Wochen läuft es nicht mehr so richtig rund beim SVS II, der in den vergangenen vier Spielen nur einen Sieg erringen konnte. Trainer Thomas Dörrer hat Rang eins längst abgehakt. "Wir wollen am Ende nicht schlechter als Platz drei einlaufen. Wir werden von Beginn an auf Angriff spielen. Das 1:4 aus der Hinserie gegen die Moerser war bisher die einzige verdiente Niederlage." Dem Coach steht der komplette Kader zur Verfügung.