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Pokal

Kreisligist Casekow schießt Schwedt aus dem Pokal

FSV City gibt den Sieg gegen Kreisoberliga-Absteiger Schwarz-Weiß Casekow aus der Hand

von MOZ.de / Jürgen Kern · 10.08.2015, 21:09 Uhr · 0 Leser
Zwei Torschützen: City Schwedts Kapitän Ricky Wenzbauer (l.) hatte nach gut 20 Minuten für die Oderstädter vorgelegt, Casekows Matthias Schütze schaffte nach einer Stunde den Ausgleich. Die Schwarz-Weißen siegten am Ende mit 2:1.  ©Carola Voigt
Zwei Torschützen: City Schwedts Kapitän Ricky Wenzbauer (l.) hatte nach gut 20 Minuten für die Oderstädter vorgelegt, Casekows Matthias Schütze schaffte nach einer Stunde den Ausgleich. Die Schwarz-Weißen siegten am Ende mit 2:1. ©Carola Voigt

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In einem spannenden Pokalkampf besiegte der Gastgeber Schwarz-Weiß Casekow (Kreisliga) die FSV City Schwedt (Uckermarkliga). Am Ende etwas glücklich.

War City vielleicht mit einer leichten Favoritenstellung in das Match gegangen, bestätigte sich jedoch die Aussage von Kapitän Ricky Wenzbauer: "Casekow ist ein nicht zu unterschätzender Gegner, der besser ist als sein Abstiegsplatz aus der Vorsaison."

Die ersten 20 Minuten sahen aber dominant aufspielende Schwedter. Eine Appetz-Eingabe wurde von Benjamin Granzow nicht verwertet. Dessen Pass fand wenig später Sebastian Raschke frei vor dem Tor, aber er blieb erfolglos. Schließlich sorgte Wenzbauer für das verdiente 0:1 (23.). Vor der Trinkpause setzte David Dost noch einen Freistoß knapp am Tor vorbei (25.). Danach wurde die City-Abwehr allerdings leichtsinnig. Einen Ballverlust nutzte Mathias Schütze, als er aus gut 20 Metern den unglücklich aussehenden Torwart Tino Reuschel überwand (1:1/30.).

Casekow kam gestärkt aus der Kabine. Daniel Grieser per Freistoß und ein von David Hinz erzwungener Eckball schufen weitere Gefahrenmomente. Manuel Lösler lief in der Mitte unangegriffen durch - Stefan Appetz blockte den Torschuss zwar, abgefälscht aber landete der Ball unhaltbar im Tor (2:1/54.).

In der Folge hatten beide Teams ihre Chancen. Granzow vergab freistehend (73.), gleiches passierte Casekows Tom Kitzrow. Einwechslungen brachten noch einmal frischen Wind für City. Nach der durch einen Lattenknaller ausgelösten Schrecksekunde - Reuschel brachte reak-tionsschnell noch eine Hand ans Leder - zeigten die Gäste noch einige schöne Spielzüge (77.). Ihre Abschlussschwäche verhinderte Zählbares.

Fazit: City ärgerte sich über das eigene Unvermögen - zu viele individuelle Fehler beim Abwehrverhalten und unentschlossene Angreifer. Aber die Moral war auch am Ende noch in Takt, Einsatzfreude und Disziplin über die ganze Spielzeit zu sehen. Der neue Übungsleiter Wolfgang Hefter resümierte: "Ich habe heute sehr viel für meine weitere Arbeit gesehen." Der nächste Schritt wird in Boitzenburg zu tun sein: Beim Aufsteiger starten die Oderstädter am Sonnabend in die Uckermarkliga-Saison.