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Mittwoch 08.03.17 22:24 Uhr|Autor: Neuß-Grevenbroicher Zeitung / srh253
F: Ulrich Reiners
Korschenbroicher Derby droht ins Wasser zu fallen
Die Partie zwischen Teutonia Kleinenbroich und dem VfB müsste auf Rasen ausgetragen werden.
Am Sonntag steht wieder das immer umkämpfte Lokalduell der Kreisliga A zwischen Teutonia Kleinenbroich und dem VfB Korschenbroich an. Doch auf Grund des Dauerregens steht es dieses Mal auf der Kippe.

"Wenn es bis Sonntag nicht zumindest größtenteils trocken bleibt, sehe ich schwarz", sagt Teutonen-Trainer Norbert Müller. "Da wir einen Kunstrasenplatz kriegen, haben wir momentan keine Ausweichmöglichkeit. Entweder, es wird auf dem Rasen gespielt oder gar nicht, aber eine Schlammschlacht wird die Stadt nicht erlauben." Die Kleinenbroicher hoffen aber darauf, dass das Derby stattfinden kann: "Das ist das Highlight unserer Rückrunde", so Müller. "Zudem habe ich keine Lust auf Nachholspiele unter der Woche, das wird mit den ganzen Studenten immer schwer." Falls das Spiel ausgetragen wird, sieht es personell ganz gut aus bei der Teutonia. Im Vergleich zur vergangenen Woche fällt lediglich Pascal Juch arbeitsbedingt aus, ansonsten kann Müller auf dieselbe Elf wie in Mönchengladbach zählen. Natürlich gibt es auch ein klares Ziel: "Wir wollen selbstverständlich gewinnen, das ist bei einem Derby normal",erklärt Norbert Müller. "Wir wollen den VfB auf Distanz halten und unser Heimspiel gewinnen. Noch sind die Korschenbroicher hinter uns, da sollen sie auch bleiben."

Sollte es dem VfB allerdings gelingen, drei Punkte aus dem Nachbarstadion zu entführen, würden sie mit dem Lokalrivalen gleichziehen. "Es wird ein Duell auf Augenhöhe werden", vermutet Team-Manager Eddy Jansen. "Wie eigentlich in den letzten Jahren immer wird es sicherlich eng werden und die Tagesform entscheidet." Auch bei den Korschenbroichern gibt es keine personellen Probleme, "wir haben alle an Bord und sind heiß", sagt Jansen. "die Vorbereitung lief gut, letzten Sonntag dann nicht so, aber gegen Kleinenbroich werden die Spieler alles geben." Zudem gibt es einen besonderen Anreiz zu gewinnen: für Trainer Frank Wachmeister und Eddy Jansen wird es vorerst das letzte Stadtduell sein, da die beiden nach fünf Jahren den VfB im Sommer verlassen. "Deswegen hoffe ich umso mehr auf einen Sieg", ist Jansen zuversichtlich.

 
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