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Kann der Abstieg noch abgewendet werden?

Zuletzt gehörte der TSV Wörth der Kreisklasse in der Saison 1998/99 an - Auf fremde Hilfe angewiesen

von Markus Schmautz · 24.05.2012, 21:57 Uhr · 0 Leser
Walter Luttner ist seit 1998 der Regisseur des TSV Wörth. Muss er am Samstag absteigen. Foto: Markus Schmautz
Walter Luttner ist seit 1998 der Regisseur des TSV Wörth. Muss er am Samstag absteigen. Foto: Markus Schmautz
Am Pfingstsamstag um 17 Uhr erwartet der TSV Wörth den VfR Regensburg zum letzten Kreisligaspiel der Saison 2011/2012. Und dies könnte für beide Mannschaften auch das letzte Kreisliga-Aufeinandertreffen für die nächste Zeit sein. Der VfR ist mit 14 Punkten längst abgestiegen. Der TSV Wörth hat mit seinen 25 Zählern schlechte Karten, den Klassenerhalt zu schaffen.

Am Sonntag stand der Abstieg der Wörther schon für einige Sekunden fest, doch dann glücke Oberhinkofen in Köfering noch der 3:3-Ausgleich.

Nun geht das spannende Rennen zwischen Köfering (27 Punkte), Oberhinkofen (25) und Wörth (25) in die finale Schlacht! Diese drei Teams kämpfen im Fernduell um den viertletzten Rang. Jener würde den direkten Klassenerhalt bedeuten, wenn der FC Jura am Pfingstmontag sein Relegationsspiel gegen Plößberg um den Klassenerhalt in der Bezirksliga erfolgreich gestalten kann. Verliert Jura, treten die beiden Viertletzten der Kreisligen in der Relegation gegeneinander an.

Köfering hat die besten Karten. Die Lippert-Elf muss bei Kareth II nur gewinnen, dann ist man sicher Elfter. Ein Remis hingegen könnte fatale Folgen haben, denn wenn Oberhinkofen zeitgleich daheim gegen Donaustauf siegt, würde der direkte Vergleich zählen. Und den entschied der FCO (3:2/3:3) für sich.

Wörth hingegen ist darauf angewiesen, dass Oberhinkofen und Köfering höchstens einen Punkt holen, denn bei Punktgleichheit wird auch in diesem Fall der direkte Vergleich zurate genommen. Von Oberhinkofen trennte man sich zwei Mal 1:1, aber der FCO hat das weitaus bessere Torverhältnis. Gegen Köfering würde man sich durchsetzen (1:2/1:0), da Wörth ein Auswärtstor gelungen ist.

Spannung ist also garantiert! Doch egal wie auf den anderen Plätzen gespielt wird. Zuerst einmal braucht Wörth einen Heimsieg gegen den VfR, alles andere würde den Abstieg bedeuten. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und gewinnen. Sollten wir Viertletzter werden, haben wir mehr geschafft, als uns irgendjemand zugetraut hätte“, so Trainer und Abteilungsleiter Günther Jurkat. Wörth gehört übrigens seit 1999 der Kreisliga, der höchsten Spielklasse des Kreises, an. Mit einer Ausnahme: In der Saison 2008/2009 spielte man in der Bezirksliga. Doch als Tabellenletzter folgte der sofortige Wiederabstieg. Am Samstag erbitten sich die Fußballer nochmals die Mithilfe der Fans, die bisher auch in schlechten Zeiten zahlreich zu den Heimspielen gekommen sind. Übrigens werden am Samstag drei Spieler mit dabei sein, welche beim Kreisliga-Aufstieg 1999 ebenfalls schon zur Mannschaft gehörten. Dies sind Walter Luttner (35), Markus Weinzierl (33) und Martin Gritschmeier (32). Trainer Jurkat Günther (36) war damals einer der Garanten in der Abwehr. Noch ist nichts verloren!