
Am Sonntag stand der Abstieg der Wörther schon für einige Sekunden fest, doch dann glücke Oberhinkofen in Köfering noch der 3:3-Ausgleich.
Nun geht das spannende Rennen zwischen Köfering (27 Punkte), Oberhinkofen (25) und Wörth (25) in die finale Schlacht! Diese drei Teams kämpfen im Fernduell um den viertletzten Rang. Jener würde den direkten Klassenerhalt bedeuten, wenn der FC Jura am Pfingstmontag sein Relegationsspiel gegen Plößberg um den Klassenerhalt in der Bezirksliga erfolgreich gestalten kann. Verliert Jura, treten die beiden Viertletzten der Kreisligen in der Relegation gegeneinander an.
Köfering hat die besten Karten. Die Lippert-Elf muss bei Kareth II nur gewinnen, dann ist man sicher Elfter. Ein Remis hingegen könnte fatale Folgen haben, denn wenn Oberhinkofen zeitgleich daheim gegen Donaustauf siegt, würde der direkte Vergleich zählen. Und den entschied der FCO (3:2/3:3) für sich.
Wörth hingegen ist darauf angewiesen, dass Oberhinkofen und Köfering höchstens einen Punkt holen, denn bei Punktgleichheit wird auch in diesem Fall der direkte Vergleich zurate genommen. Von Oberhinkofen trennte man sich zwei Mal 1:1, aber der FCO hat das weitaus bessere Torverhältnis. Gegen Köfering würde man sich durchsetzen (1:2/1:0), da Wörth ein Auswärtstor gelungen ist.
Spannung ist also garantiert! Doch egal wie auf den anderen Plätzen gespielt wird. Zuerst einmal braucht Wörth einen Heimsieg gegen den VfR, alles andere würde den Abstieg bedeuten. „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und gewinnen. Sollten wir Viertletzter werden, haben wir mehr geschafft, als uns irgendjemand zugetraut hätte“, so Trainer und Abteilungsleiter Günther Jurkat. Wörth gehört übrigens seit 1999 der Kreisliga, der höchsten Spielklasse des Kreises, an. Mit einer Ausnahme: In der Saison 2008/2009 spielte man in der Bezirksliga. Doch als Tabellenletzter folgte der sofortige Wiederabstieg. Am Samstag erbitten sich die Fußballer nochmals die Mithilfe der Fans, die bisher auch in schlechten Zeiten zahlreich zu den Heimspielen gekommen sind. Übrigens werden am Samstag drei Spieler mit dabei sein, welche beim Kreisliga-Aufstieg 1999 ebenfalls schon zur Mannschaft gehörten. Dies sind Walter Luttner (35), Markus Weinzierl (33) und Martin Gritschmeier (32). Trainer Jurkat Günther (36) war damals einer der Garanten in der Abwehr. Noch ist nichts verloren!