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Mittwoch 02.11.16 09:57 Uhr|Autor: Thomas Seidl
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Andreas Eberl (re.) soll den SV Hohenau als Spielertrainer zum Klassenerhalt führen F: Weiderer
Hohenau: Eberl folgt auf Schmid
Ost-Bezirksligist klärt Trainerfrage: Eigengewächs übernimmt ab der Winterpause
Der SV Hohenau hat einen neuen Übungsleiter gefunden: Andreas Eberl (31) tritt im neuen Kalenderjahr die Nachfolge des sehr erfolgreichen Interimscoachs Markus Schmid (35) an, unter dem die Blau-Weißen in der Bezirksliga Ost ein bemerkenswertes Comeback feierten.

Schmid übernahm das Team um die Gebrüder Fellner nach der Freistellung von Klaus Eder als Tabellenschlusslicht. Unter dem langjährigen SV-Sturmführer fand die Mannschaft zu alter Stärke zurück und holte aus den vergangenen acht Partien bemerkenswerte 14 Zähler. "Die Mannschaft arbeitet im Training hart und hat den Glauben an sich wieder gefunden", freut sich Schmid. Der Sportgeschäftsinhaber gab bereits im Vorfeld bekannt, aus zeitlichen Gründen nur bis zur Winterpause zur Verfügung zu stehen. "Markus leistet hervorragende Arbeit. Ihm gebührt ein großer Anteil am momentanen Aufschwung", lobt Hohenaus Klubchef Alfred Niedermeier seinen Noch-Chefanweiser, der voll und ganz auf die kommenden Aufgaben fokussiert ist: "Wir haben vor der Winterpause noch drei Spiele, in denen wir noch möglichst viele Punkte sammeln wollen."

Eberl: »Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Potenzial für den Klassenerhalt hat.«


Mit Andreas Eberl kehrt ein alter Bekannter zurück. Der Blondschopf stieg unter der Regie von Mario Tanzer mit den Hohenauer Fußballern in die Bezirksliga auf. Später wechselte der Mittelfeldmann zum TSV Grafenau und übernahm dann 2011 den Kreisklassisten DJK-SG Schönbrunn am Lusen, mit dem der lizenzierte Übungsleiter einige bemerkenswerter Erfolge wie die Vizemeisterschaft und den Hallenlandkreismeistertitel feiern konnte. In der aktuellen Runde lief es aber nicht wunschgemäß und Eberl legte Ende September sein Amt nach knapp fünfeinhalb Jahren nieder. Verletzungsbedingt kam der Neu-Hohenau in den letzten Monaten kaum mehr zum Einsatz. Bei seinem Heimatverein möchte der 31-Jährige aber auch als Spieler wieder voll angreifen. "Die letzten Jahre als Spielertrainer, die lange Verletzung und der Hausbau haben viel Kraft gekostet. Deswegen hätte ich mir auch durchaus eine Pause bis Sommer vorstellen können. Wenn aber ein Bezirksligist, noch dazu mein Heimatverein anfrägt, ist das natürlich eine schöne und interessante Aufgabe, wo ich nicht lange überlegen musste. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie das Potenzial für den Klassenerhalt hat. Nichtsdestotrotz muss uns allen bewusst sein dass es bis zum Ende ganz eng werden wird und wir Woche für Woche 100 Prozent Einsatz zeigen müssen", lässt Eberl verlauten.
 
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