In der Wechselperiode ließ die Gibis-Elf schon mit den Transfers der drei Oberligakicker Dominik Schmöller, Christian und Markus Strobl aufhorchen, die alle waschechte Hinterebener Eigengewächse sind. "Bei uns geht wieder was voran", freut sich Fußballchef Schrank. Allerdings ist der Saisonstart nicht nach Wunsch verlaufen. Nach drei Spieltagen hat man erst vier Punkte auf der Habenseite stehen. "Uns fehlt ein Torjäger", analysiert der Spartenchef, der hofft, dass Alexander Starkl in diese Rolle schlüpfen wird und man dann noch ein gewichtiges Wörtchen um Meisterschaft und Aufstieg mitreden wird. "Wir möchten ganz vorne mitmischen", betont Schrank.
Beim FC Sturm Hauzenberg ist man über Starkls Abschied sehr enttäuscht. "Ich kann ihn nicht verstehen", sagt Manager Markus Reischl. "Alex hatte in der Vergangenheit mit großen persönlichen Problemen zu kämpfen. Wir sind immer hinter ihm gestanden, haben ihn unterstützt wo es nur ging und ihm den Rücken gestärkt. Deshalb ist dieser Wechsel für uns absolut nicht nachvollziehbar." Der Blondschopf wird heute Nachmittag einen Amateurvertrag beim SV Hintereben unterschreiben. Hauzenberg wird versuchen die entstandene Lücke zu schließen. "Natürlich werden wir uns jetzt intensiv umsehen. Aber dies ist zu diesem Zeitpunkt nicht einfach", weiß der FC-Funktionär, der aber genug Vertrauen in den vorhandenen Kader hat. "Wir haben viel Qualität im Team und brauchen nicht zwingend was machen." Alexander Starkl konnten wir für eine Stellungnahme nicht erreichen. In Hauzenberg begründete der 24-Jährige, der in den drei bisherigen Punktspielen dreimal einbomben konnte, seinen Weggang laut Reischl damit, "dass ihm der Leistungsdruck zu viel geworden ist."





