
Heine: Ich konzentriere mich nur auf das Wesentliche: Und das ist der Fußball. Ich möchte gerne mit meiner Leistung in Altenlotheim überzeugen.
Sie spielten fünf Jahre für die FSG. Fällt Ihnen der Abschied schwer?
Heine: Diese Zeit geht an einem Spieler nicht so einfach vorbei. Mir fällt der Abschied sogar sehr schwer. Der Wechsel ist auch nicht sehr einfach, alleine wegen der Rivalität.
Warum verlassen Sie dann den Verein?
Heine: Ich brauche eine neue Herausforderung, und die habe ich in Altenlotheim gefunden. Außerdem wollte ich gerne in einer höheren Klasse spielen.
Gab es noch Angebote von anderen Mannschaften?
Heine: Ja, es gab noch eine andere Möglichkeit für mich, aber ich habe mich für Altenlotheim entschieden. Ich freue mich auf die neue Herausforderung und kann es kaum erwarten, dass die neue Saison los geht.
Welche Ziele haben Sie sich beim TSV gesteckt?
Heine: In erster Linie möchte ich mir einen Stammplatz erkämpfen und versuchen, mich so schnell wie möglich zu integrieren. Das dürfte mir allerdings leicht fallen, weil ich schon fast die ganze Mannschaft kenne. Mit Altenlotheim hoffe ich, dass wir unter den ersten fünf Mannschaften landen werden.
Altenlotheim ist im Sturm schon sehr gut besetzt. Könnten Sie sich auch eine Rolle als Spielgestalter vorstellen?
Heine: Auch wenn meine Tore das Gegenteil sagen: Ich bin eigentlich kein Stürmer. Am liebsten spiele ich hinter den Stoßstürmern. Allerdings bin ich flexibel aufgestellt und kann mich im Mittelfeld überall gut einfügen.
Sie befinden sich mitten in der Vorbereitung für die nächste Saison. Gibt es Unterschiede vom Trainingsaufwand?
Heine: Bisher noch nicht. Wir sind momentan im Konditionstraining. Es wird sich mit Sicherheit noch einiges verändern, aber die Unterschiede werden nicht so groß sein.
Am vergangenen Freitag gab es beim Kahl und Schlichterle-Cup das erste Spiel im neuen Trikot gegen Ederbergland. Woran lag es, dass diese Partie mit 1:3 verloren ging?
Heine: Wir haben in der ersten Halbzeit die Räume eng gemacht und keine nennenswerten Chancen zugelassen. Nach dem Seitenwechsel sind unsere Kräfte immer weniger geworden, das hat Ederbergland dann gnadenlos ausgenutzt.