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Ligabericht

GSV-Fußballerinnen arbeiten weiter am Ligaerhalt

Der Moerser Regionalligist kehrt mit einem äußerst wichtigen 4:2-Sieg vom Nachbarn FCR Duisburg II zurück

von Rheinische Post / Detlef Kanthak · 13.05.2013, 12:55 Uhr · 0 Leser
In der Regionalliga West ist die erste wichtige Entscheidung gefallen. Der VfL Bochum hat sich den Aufstieg in die zweite Bundesliga gesichert. Den Fußballerinnen des GSV Moers wird dies nicht so wichtig sein.
Die Mannschaft muss zusehen, dass sie die Klasse hält. Und dabei gibt sie sich derzeit wahrlich alle Mühe. Beim FCR Duisburg II holte sich das Team um Trainerin Bettina Kutscher mit einem 4:2 (2:2)-Sieg die volle Punktzahl und verbesserte ihre Position im Ringen um den Verbleib in Liga Drei. Entwarnung wird allerdings noch lange auf sich warten lassen, obwohl die Konkurrenz gestern ganz im Sinne des GSV mitspielte.

Schon nach acht Minuten war zu sehen, dass die Gäste aus Moers, die das Hinspiel noch unglücklich verloren hatte, diesmal ein besseres Ende anstrebten. Janina Schwake gab eine Ecke in den Strafraum, Steffi Frings, deren Einsatz sich angesichts ihres zwickenden Oberschenkels erst unmittelbar vor dem Anstoß entschied, köpfte zum 1:0 ein. Nur vier Minuten später folgte die Retourkutsche des FCR II mit dem Ausgleich, weitere acht Zeigerumdrehungen später hatte sich das Blatt mit dem 2:1 der Duisburgerinnen scheinbar komplett gewendet. Wäre da nicht der dicke Patzer gewesen, den sich die FCR-Torhüterin nach 33 Minuten im Bestreben, den Ball aus ihrem Strafraum zu schießen, leistete. Die Spielkugel landete genau vor den Füßen von Steffi Frings, die prompt reagierte und zum Ausgleich einschoss.

Den Schwung beider Mannschaften vor dem Seitenwechsel rettete lediglich der GSV in die zweite Hälfte. Die Moerser Auswahl dominierte das Spiel und wurde dafür auch belohnt. In der 65. Minute passte Janina Schwake auf Patricia Michalak, die im Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde. Claudia vom Eyser hat beim GSV die Nerven, Strafstöße sicher im Netz des Gegners verschwinden zu lassen. Zehn Minuten später glichen sich die Bilder wieder, allein die Mannschaftsführerin ließ sich diesmal nicht unfair ausbremsen und schloss höchstpersönlich aus halblinker Position perfekt in die rechte Ecke ab.