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Großer Aderlass bei Furth

Bezirksligist verliert fünf Stammspieler / Ex-Landesligatorjäger Vohberger im Aufbautraining

von Thomas Seidl · 07.07.2011, 15:41 Uhr · 0 Leser
Further Hoffnungsträger: Christian Zeilbeck, der nach langer Verletzungspause ins Team zurückkehrt   Foto:Feldl
Further Hoffnungsträger: Christian Zeilbeck, der nach langer Verletzungspause ins Team zurückkehrt Foto:Feldl
Die Fußballer des Bezirksligisten DJK-SV Furth zählten in der West-Staffel in der vorigen Saison zu den großen Überraschungen. Die Kicker des landesligaerprobten Spielertrainers Mario Bjelobrk landetenauf einen hervorragenden vierten Tabellenplatz ab, was das beste Abschneiden in der Vereinsgeschichte bedeutete.

Nun hat der Klub aber einige schwere Nackenschläge zu verkraften - mit Michael Wimmer (Spielertrainer SC Landshut-Berg), Tobias Zauner (Spielertrainer SC Bruckberg), Thomas Huber (pausiert), Mladen Bjelobrk und Armon Ljevo (beide zum TSV Langquaid) verliert man gleich fünf Stammkräfte. Allein Wimmer, Bjelobrk und Zauner erzielten im letzten Spieljahr 34 Treffer.

"Das sind schon schwerwiegende Abgänge", gibt Spielercoach Mario Bjelobrk offen und ehrlich zu und fügt an: "Gerade die Lücken im Offensivbereich werden kaum gleichwertig zu schließen sein." Zwar hat man mit Martin Vohberger(36) einen namhaften Akteur verpflichtet, der in seiner sportlichen Blütezeit bei der SpVgg Landshut zu den besten Torjägern der Landesliga Mitte zählte, doch der Angreifer weist großen Trainingsrückstand auf. "Martin hat die letzten Monate nicht viel getan, er will sich deshalb erst einmal wieder bei uns fit machen. Ich hoffe aber schon, dass er uns im Laufe der Saison noch helfen wird", berichtet Übungsleiter Bjelobrk. Mit Christian Zeilbeck kehrt ein torgefährlicher Mann zurück, der die gesamte Frühjahrsrunde verletzungsbedingt passen musste. Neu im DJK-Aufgebot sind die beiden Abwehrleute Ivan Jukicic (FC Eintracht Landshut) und Christoph Kindsmüller (TSV Rottenburg a. d. Laaber).

"In der Defensive sind wir gut aufgestellt", analysiert Bjelobrk, der zudem auf einige talentierte Nachwuchsspieler aus der eigenen Jugend setzen kann. Dennoch rechnet der 35-jährige mit keiner einfachen Saison. "Wenn wir den für die neue Bezirksliga erforderlichen zehnten Rang schaffen, dann sind wir hochzufrieden"