Die einzige Mönchengladbacher Mannschaft, die noch dazu stoßen könnte, ist die B-Jugend Giesenkirchens. Am Sonntag beginnt die Quali-Runde mit dem Heimspiel gegen Preußen Krefeld, das am 11 Uhr angepfiffen wird. Eine Woche später gastiert die DJK VFL dann beim VfB Hilden und am 23. Juni geht es zuhause gegen den SV Straelen. Nur die zwei besten Teams qualifizieren sich.
"Ich denke, dass sich alle vier Mannschaften auf Augenhöhe begegnen", lautet die Einschätzung von Giesenkirchens Trainer Olaf Held. "Da wird die Tagesform entscheiden. Ich hoffe, dass meine Jungs die Nervosität schnell ablegen können. Dann haben wir eine echte Chance."
Nach einer langen und strapaziösen Saison hat man seinem Team im Endspurt angemerkt, dass die Kräfte etwas schwinden. Daher hat der Coach die Trainingsdosis etwas verringert. "Die Jungs müssen ihre Akkus wieder aufladen, wenn wir in der Quali erfolgreich sein wollen", weiß Held, der nur Gutes über sein Team zu berichten weiß: "Das ist ein verschworener Haufen mit einem tollen Charakter. Die Mannschaft lebt vom Kollektiv. Da kann man eigentlich Keinen hervorheben."
Dieses Kollektiv könnte nun dafür sorgen, dass erstmals nach 32 Jahren wieder ein Giesenkirchener Nachwuchs-Team den Sprung in die Niederrheinliga packt. "Das wäre für das Image des Vereins natürlich eine tolle Sache. Und ich denke auch, dass unser 97er Jahrgang der zweitbeste in Mönchengladbach ist – hinter Borussia", findet Held, der seine Spieler nun optimal auf Preußen Krefeld einstellen will. "Die Preußen sind sehr stark in der Offensive. Es wird also erst einmal darauf ankommen, deren Spiel früh zu unterbinden und sie gar nicht erst ins Rollen kommen zu lassen. Ich hoffe, dass uns das gelingt."