
Im Winter verpflichtete der langjährige Kreisligist den Ex-Gotteszeller Matthias Schedlbauer (34) als neuen Spielertrainer. Der Mittelfeldspieler war u.a. schon für den SV Prackenbach in der Bezirksoberliga aktiv und kennt die Liga durch sein vorheriges Engagement beim SV Gotteszell in- und auswendig. Mit dem Tschechen Bohumir Mican (DJK-SV St. Oswald), der früher u.a. schon für die DJK Passau-West und den SV Zenting aktiv war, und Routinier Tobias Ernst (SV Arnbruck) konnte zudem die Offensivabteilung für die Frühjahrsrunde verstärkt werden. "Wir haben jetzt einen richtig guten Kader beisammen", freut sich Neu-Übungsleiter Schedlbauer, der auch auf die Dienste seines Vorgängers zurückgreifen kann. Spielmacher Albert Weindl ist nach einem Kreuzbandriss wieder voll einsatzfähig und will seinen Heimatverein im Abstiegskampf entscheidend unterstützen.
Bereits im Januar standen ersten Laufeinheiten auf dem SV-Trainingsplan - seit Mitte Februar befindet man sich offiziell in der Vorbereitung. Bisher bestritt man eine Testpartie - die Reserve des SV Prackenbach wurde klar mit 7:3 distanziert. Bis zum Auftaktspiel gegen die SpVgg Ruhmannsfelden II stehen noch Vergleiche gegen den VFB Straubing, den SV Hohenwarth und die SpVgg Teisnach auf dem Programm. Die Trainingsmoral seiner Schützlinge stimmt Chefanweiser Schedlbauer zuversichtlich. "Bisher wird hervorragend trainiert, die Beteiligung ist mehr als zufriedenstellend." Der Blondschopf hat im Abstiegskampf bereits viel Erfahrung gesammelt. "Ich hatte mit Gotteszell schon zweimal eine ähnliche Situation zu meistern. Es wurde dann immer an einen Strang gezogen - das ist auch in Geiersthal der Fall. Daher bin ich zuversichtlich." Einen Pluspunkt haben die SVler - man hat noch ein Match mehr zu bestreiten als die Konkurrenz. Am 20.April steht die Nachholpartie beim SV Arnbruck an. Um den Abstieg noch abzuwenden, muss man im Frühjahr fleißig punkten. "Ich rechne, dass wir mindestens noch 15 Punkte brauchen", meint Schedlbauer, der zwischen den Pfosten auf die Erfahrung von Thomas Ketzer (33) setzen kann. "Tom steht wieder voll im Training. Er wird ein großer Rückhalt für uns sein", ist Schedlbauer überzeugt.
