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Ligavorschau

Geht die Kulmainer Aufholjagd weiter?

Kellerkinder stehen unter Druck +++ Fünf Spieltage vor Saisonende steigt der Druck

von Redaktion AM/WEI · 22.04.2016, 17:00 Uhr · 0 Leser
Der SC Katzdorf tritt beim "Team der Stunde" in Kulmain an.  Foto: Nachtigall
Der SC Katzdorf tritt beim "Team der Stunde" in Kulmain an. Foto: Nachtigall

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Im Keller brennt noch Licht. Doch für wen ist in der Bezirksliga Nord die Frage. Fünf Spieltage vor Saisonende steigt der Druck auf die in den Abstiegskampf verwickelten Teams. Mit vier Siegen in Folge hat sich der SV Kulmain die Chance auf den Klassenerhalt erkämpft. Mit dem fünften Sieg in Folge könnte sogar der Sprung auf den Nichtabstiegsplatz gelingen.

FC Amberg II - FV 1921 Vilseck (Fr 18:00)
Hier geht`s zum Vorbericht des Freitagspiels




TSV Detag Wernberg - 1. FC Schwarzenfeld (Sa 16:00)

Die Lage im Abstiegskampf bleibt für den TSV Detag Wernberg weiterhin sehr bedrohlich. Was die Mannschaft bei der 0:4-Schlappe am letzten Sonntag beim Mitkonkurrenten SC Katzdorf bot, ist im Abstiegskampf einfach zu wenig. Es schien als hätten einige noch nicht kapiert, was eigentlich auf dem Spiel steht. Der Gegner demonstrierte aggressiv wie man im Abstiegskampf zu Werke geht und nutzte die krassen individuellen Fehler des TSV eiskalt aus. Zu allem Überfluss handelte sich Torwart Alex Buchberger eine rote Karte ein, was den TSV vor ein weiteres Problem stellt. Um nicht noch weiter in den Abstiegssumpf gezogen zu werden, brauchen die Köblitzer jetzt Typen, die alles geben um größeres Unheil abzuwenden. Mit dem 1.FC Schwarzenfeld empfängt der TSV Detag am Samstag um 16 Uhr ein Schwergewicht der Liga im Detag-Stadion. Der letztjährige Widersacher im Titelrennen der Kreisliga und Mitaufsteiger konnte sich nach anfänglichen Startschwierigkeiten bestens in der Bezirksliga Nord etablieren und schielt mit einem Auge sogar noch auf den zweiten Tabellenplatz, der zur Aufstiegs-Relegation berechtigen würde. Die Schwarzenfelder konnten sich im Winter mit den Peter-Zwillingen verstärken, die der Truppe von Trainer Wolfgang Stier noch mehr individuelle Klasse verleihen. Um gegen diesen Gegner eine reelle Chance auf etwas Zählbares zu haben, müssen die Zweikämpfe angenommen und auf "Teufel komm raus" gefightet werden. Bei einer Fehlerquote wie in den letzten Spielen - Luhe-Wildenau ausgenommen - wird gegen die Schwarz-weißen im Naabtalderby sicherlich nichts zu holen sein. Weiterer Wermutstropfen bei den "Lila-weißen" ist die Knieverletzung von Tomas Cihelka, der bis zum Saisonende ausfallen wird. Privat verhindert steht Bastian Dütsch nicht zur Verfügung, dafür steht Michael Frischholz wieder im Aufgebot. Für Buchberger wird Daniel Stanke, der seit Winter aus gesundheitlichen und beruflichen Gründen pausierte, das Tor hüten. (suf)

Auch der Gast aus Schwarzenfeld hat personelle Probleme. Für Bernd Heinisch ist nach einem Innenbandanriss im Knie die Saison beendet, Bäßler fehlt weiterhin verletzungsbedingt, Griebl und Zirngibl stehen berufsbedingt nicht zur Verfügung. Einig Jeremy Schmidt kehrt nach seiner Rotsperre in den Kader von Trainer Wolfgang Stier zurück, der wie seine Spieler „heiß auf dieses Derby“ ist. „Wir wollen die restlichen Spiele positiv gestalten und aus Wernberg mindestens einen Punkt mitnehmen“, sagte Stier.


SV Kulmain - SC Katzdorf (So 15:00)

Der SC Katzdorf beschließt seine „englische Woche“, die einen klaren Sieg im Heimspiel gegen Wernberg und eine Niederlage in Pfreimd mit sich brachte, am morgigen Sonntag beim SV Kulmain, der derzeit auf dem ersten Direktabstiegsplatz steht und somit eine direkte Konkurrenz der Mannschaft um Trainer Holger Fleck ist. „Wir müssen den Bock auch einmal auswärts umstoßen“, fordert er angesichts der guten, aber meist erfolglosen Gastspiele der Katzdorfer, die auch in Pfreimd lange Zeit auf Augenhöhe waren. Vor dem SV Kulmain hat er nach zwei Spielbeobachtungen gehörigen Respekt; dennoch fordert Fleck: „Wir wollen komplett noch näher zusammenrücken und mit aller Macht punkten, um möglichst bald in Sicherheit zu sein.“ Sorgen machen ihm mehrere angeschlagene Spieler, deren Einsatz sich erst kurzfristig entscheidet.


SV TuS/DJK Grafenwöhr - SpVgg Vohenstrauß (So 15:00)

(mwr) Seit Mitte September wartet die SpVgg Vohenstrauß in der Bezirksliga Nord mittlerweile auf einen dreifachen Punktgewinn in der Ferne. Damals holte man mit einem 1:0 in Schwarzenfeld den bis dato letzten Auswärtssieg. Seither ging man in sieben Partien in der Fremde bei drei Unentschieden und vier Neiderlagen sieglos vom Feld. Höchste Zeit wird es daher, beim Gastspiel in Grafenwöhr am Sonntag um 15 Uhr diese Negativ-Serie zu beenden. Im SpVgg-Lager weiß man jedoch, dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird. Die Grafenwöhrer fingen sich nach schwacher Hinrunde in den letzten Spielen immer mehr und konnten sich mittlerweile einen Vorsprung von vier Punkten auf den Relegationsplatz erarbeiten. Dennoch herrscht noch akute Abstiegsgefahr und die SpVgg hat einen mit Sicherheit hoch motivierten Gegner zu erwarten, der alles daran setzen wird, sich weiter ins Tabellenmittelfeld abzusetzen.

Somit wird sich die Truppe von Coach Rainer Summerer strecken müssen, um nicht wieder mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen. Selbst konnte man sich nach der unglücklichen Niederlage am vergangenen Samstag gegen den starken SV Sorghof auch noch nicht von allen Abstiegssorgen befreien. Zwar beträgt der Vorsprung bei noch fünf ausstehenden Spielen komfortabel erscheinende neun Punkte, dennoch werden noch ein paar Punkte benötigt, um den Nichtabstieg endgültig zu sichern. Somit fährt man doppelt motiviert nach Grafenwöhr, weil man die negative Auswärtsserie beenden und einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen will und will in kämpferischer sowie auch in spielerischer Hinsicht überzeugen. Im Kader sind weiterhin einige Ausfälle zu beklagen. Neben den Langzeitverletzten schlagen sich Zeitler und Urban noch immer mit muskulären Problemen herum, welche in den letzten Spielen keinen Einsatz zuließen. Hinter den beiden steht, genauso wie hinter dem angeschlagenen Gmeiner, ein dickes Fragezeichen. Zuletzt konnten jedoch auch Spieler aus der zweiten Reihe überzeugen, so dass eine schlagkräftige Truppe die Reise nach Grafenwöhr antreten wird.


DJK Ensdorf - SVSW Kemnath-Stadt (So 15:00)

Nach der Niederlage in Kulmain und dem Spielausfall in Freudenberg kommt die DJK Ensdorf am morgigen Sonntag um 15 Uhr in den Genuss eines Heimspiels. Gegner ist der Tabellenvorletzte SVSW Kemnath. Dass abstiegsbedrohte Teams in der Bezirksliga Nord keine Punktelieferanten sind, musste die DJK bei der Niederlage in Kulmain erfahren. Genau wie beim Nachbarverein trifft dies auch für den SVSW Kemnath zu. Die Truppe von Spielertrainer Markus Sebald weist nur vier Zähler zum rettenden Ufer auf. Wie die Ergebnisse nach der Winterpause zeigen (zwei Siege, zwei Unentschieden, zwei Niederlagen) glauben die Nordoberpfälzer an ihre Chance, die Liga zu erhalten. Dementsprechend motiviert und engagiert werden sie auch in Ensdorf auftreten. Und dass die Kemnather Fußball spielen können, bewiesen sie schon im Hinspiel, dass nach einem turbulenten Verlauf und zahlreichen glasklaren Möglichkeiten hüben wie drüben mit einem 2:2-Remis endete. Den Vilstalern kam der Spielausfall in Freudenberg gar nicht so ungelegen, denn etliche Akteure der Mannschaft von Coach Christof Schwendner sind derzeit angeschlagen und nicht hundertprozentig fit. Berufsbedingt fehlen werden morgen Torjäger Sebastian Siebert und Johannes Luschmann. Kapitän Stefan Trager und auch Fabian Westiner haben ihre Verletzungen genauso wie Topp-Torjäger Dominik Siebert seine Rückenprobleme auskuriert. Die angeschlagenen Sebastian Hummel, Julian Trager und Bastian Windisch stellen sich in den Dienst der Mannschaft und sind im Kader, in dem weiterhin Keeper Max Hauer, Matthias Dotzler, Daniel Schmidt, Daniel Bachfischer, Andreas Weiß, Stefan Grabinger, Roman Reinhardt und Roma Bär zu erwarten sind. Die DJK setzt auf ihre Heimstärke und will die Heimtabelle auch nach dieser Partie anführen. Auf alle Fälle dürfen sich die Zuschauer auf ein kurzweiliges Match freuen, denn beide Teams erwiesen sich im Hinspiel als äußerst offensivstark. (alt)


SV Hahnbach - SpVgg Pfreimd (So 15:00)
Wieder mal steht ein äußerst wichtiges Heimspiel vor der Tür. Am Sonntag, den 24.04.2016 um 15.00 Uhr gastiert die SpVgg Pfreimd in Hahnbach auf der Josef-Trösch-Sportanlage. Diese belegen momentan den 4. Platz in der Tabelle und können völlig unbeschwert und ohne Druck in diese Partie gehen, da es für sie um nicht mehr viel geht. Genau das macht es natürlich für den SV Hahnbach umso schwerer. Der Gastgeber steht mit dem Rücken zur Wand und muss unbedingt gewinnen, um nicht auf einen direkten Abstiegsrang abzurutschen.
Die Gäste aus Pfreimd spielen die ganze Saison über im vorderen Bereich mit und haben zuletzt nach der Winterpause vor allem zu Hause häufig gepunktet. Drei gewonnene Heimspiele in Folge (2:1 gegen Detag Wernberg, 5:1 gegen den SV Schwarzhofen und 2:0 im Nachholspiel gegen den SC Katzdorf) zeigen dies eindeutig. Auswärts allerdings konnten sie bisher nur einen Punkt erreichen, beim 0:0 in Grafenwöhr. Vielleicht liegt gerade hier die Chance des SV Hahnbach. Beim Gastgeber gibt es nun keine Ausreden mehr. Hier helfen nur noch Siege, um sich aus der prekären Situation zu befreien. Nach den doch sehr enttäuschenden letzten Auftritten der Mannschaft des Trainerduos Klemens Merkl und Michael Dotzler ist man dem Tabellenende sehr nahe gerückt. Punktgleich mit dem SV Kulmain liegt man zur Zeit auf dem Relegationsrang, nicht mehr weit von einem direkten Abstiegsplatz entfernt. Aber man hat es immer noch in der eigenen Hand, den Verbleib in der Bezirksliga zu sichern. Damit muss aber am Sonntag begonnen werden. Die Mannschaft kann viel mehr, als sie bisher gezeigt hat. Leider schaffte man es nicht, in den entscheidenden Partien die volle Leistung abzurufen und dem enormen Druck standzuhalten. Wichtige Aufgabe des Trainerteams wird es nun sein, die Jungs wieder aufzubauen und gut vorbereitet und eingestellt in das Spiel am Wochenende zu gehen. Wenn die Mannschaft an sich glaubt und total überzeugt dieses wichtige Match bestreitet, dann wird sie auch gewinnen. (nrö)

Die Pfreimder haben mit den beiden Derbyheimsiegen gegen Schwarzhofen und Katzdorf die letzte Zweifel beseitigt und können am Sonntag beim SV Hahnbach völlig befreit aufspielen, doch gegen diesen noch tief im Abstiegskampf steckenden Gegner hat man sich bislang immer sehr schwergetan, weiß Spielertrainer Christian Most. Er baut auf die derzeit positive Stimmung in der Mannschaft, um mindestens einen Punkt zu holen und sich keinerlei Vorwürfe einer Wettbewerbsverzerrung auszusetzen. Deshalb will Most auch mit der bestmöglichen Aufstellung antreten, wobei neben Kevin Lösch (Außenbandriss im Sprunggelenk) in jedem Fall noch Sebastian Ring (Oberschenkelzerrung) fehlen wird. Ein Fragezeichen setzt Most hinter seinen eigenen Einsatz, nachdem er gegen Katzdorf bereits in der ersten Halbzeit mit Sprunggelenksprobleme das Handtuch werfen musste.


SV Freudenberg - SV Sorghof (So 15:00)

Nach dem witterungsbedingten Spielausfall am vergangenen Wochenende – Nachholtermin gegen Ensdorf ist am 29. April um 18 Uhr – gibt am Sonntag um 15 Uhr der Tabellenzweite aus Sorghof seine Visitenkarte beim SV Freudenberg ab.
Die Gäste zeigen sich in dieser Bezirksliga-Saison äußerst stabil und stehen seit dem siebten Spieltag immer auf Platz eins oder zwei der Tabelle. Sie verfügen über eine eingespielte, körperlich und technisch starke Mannschaft und haben mit Udo Hagerer einen der Top-Torjäger der Bezirksliga in ihren Reihen. Er macht in vielen Begegnungen den Unterschied und war bisher schon 30 mal erfolgreich. Damit erzielte er alleine mehr als die Hälfte aller Sorghofer Treffer. Ein weiterer Erfolgsgarant der Sorghofer ist Torwart Davide Damiano, der eine große Abgeklärtheit ausstrahlt und der Abwehr Sicherheit verleiht.
Die Baierlein-Elf liegt zwar fünf Punkte hinter dem Tabellenführer und sieben Punkte vor dem Tabellendritten, so dass ihr Relegationsrang relativ gesichert ist, sie werden aber sicherlich voll motiviert antreten, um zum Saisonende den Tabellenplatz abzusichern.
Bereits im Vorspiel gab es für den Gastgeber bei der 2:6-Niederlage nichts zu erben. Freudenberg steht also eine Herkulesaufgabe bevor und der Abstand zu den nachfolgenden Mannschaften ist nur noch hauchdünn. Man sollte aber nicht die Nerven verlieren und kann gegen die Gäste eigentlich nur gewinnen. Entscheidend für den Klassenerhalt werden sicherlich die letzten vier Spiele werden, in denen es zum Teil um direkte Konkurrenten im Abstiegskampf geht.
Daniel Bosser steht definitiv für dieses Spiel nicht zur Verfügung, und bei Michael Schlegl ist der Einsatz noch sehr fraglich, ansonsten ist der Kader komplett. Es wird sicherlich entscheidend sein, in der Defensive konzentriert sowie stabil zu stehen und vielleicht nach vorne einige Nadelstiche zu setzen. (ane)


SV Schwarzhofen - SC Luhe-Wildenau (So 15:00)

Der SV Schwarzhofen hat am Sonntag das bislang sieglose Schlusslicht SC Luhe-Wildenau zu Gast, das laut SV-Trainer Adi Götz längst nicht mehr so chancenlos ist wie in der Vorrunde. Und genau darin liegt die Gefahr im morgigen Heimspiel: Trotz weiterer personeller Nackenschläge – neben den Langzeitverletzten fehlt der privat verhinderte Michael Danner und auch hinter dem erkrankten Manuel Zeus steht ein Fragezeichen – will man sich gegen den Tabellenletzten nicht blamieren, während der Gast gegen den dezimierten SV seine Chance auf den ersten Saisonerfolg wittert. Auch wenn Götz in Pfreimd schon dem einen oder anderen Spieler anmerkte, dass man das Saisonende herbeisehnt, fordert er noch einmal volle Konzentration und einen Heimsieg.