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Montag 20.03.17 20:00 Uhr|Autor: kk | AZ/AN233
F: Palmen

"Ganz schlechte erste Halbzeit"

Germania Eicherscheid holt keine Punkte beim GFC 99
Germania Eicherscheid - GFC Düren: Sechs Niederlagen hatte die SG GFC Düren 99 zuletzt in der Landesliga kassiert, gegen Germania Eicherscheid legten die Dürener allerdings den Schalter wieder in die andere Richtung um und beendeten gestern mit einem 2:0-Erfolg den Abwärtstrend.

„Wir haben eine ganz schlechte erste Halbzeit ohne jeglichen Grell gespielt. Die Attribute Disziplin und Einsatzbereitschaft, die die Mannschaft sonst auszeichnen, haben sie nur selten gezeigt. Die Abstände zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen waren viel zu groß und wir haben nur versucht, in erster Linie unsere Angriffe mit langen Bällen aufzubauen“, monierte Germania-Trainer Bernhard Schmitz den schlechten Spielaufbau. Zu allem Überfluss hatte die sonst so sichere Germania-Defensive gestern auch noch einen rabenschwarzen Tag erwischt und leistete bei den beiden Gegentreffern tatkräftige Mithilfe.

In der 18. Minute nutzte der japanische Neuzugang der Dürener, Joichiro Sugiyama, einen eklatanten Abwehrfehler zur Führung. Nach einer halben Stunde bedankte sich der Dürener Torjäger Michael Strauch bei der blau weißen Defensiven mit dem Treffer zum 2:0. Die Halbzeitansprache von Bernhard Schmitz zeigte aber Wirkung, denn die Germania zog sich mit Beginn des zweiten Spielabschnitts besser aus der Affäre. Mit einer spielerisch und kämpferisch besseren Leistung kamen die Eicherscheider nun auch zu ihren Möglichkeiten. Schüsse von Steven Mensger, Stefan Kwasnitza und Frederic Jansen verfehlten nur knapp ihr Ziel oder wurden vom Torhüter der Dürener, Niklas Maubach, pariert.

Nico Wilden hatte noch die beste Möglichkeit, er traf jedoch nur das Außennetz. In der Endphase setzte der Germania-Coach mit zwei Spitzen auf noch mehr Offensive, allerdings nicht mit dem gewünschten Erfolg. „Wir haben in der zweiten Halbzeit besser gespielt und hatten auch unsere Möglichkeiten“, war der Coach mit Halbzeit zwei zufriedener, machte aber seiner Mannschaft nach Spielschluss deutlich klar, dass sie in den nächsten Wochen im Abstiegskampf die bereits erwähnten Attribute auf den Platz bringen muss, die sie in der Hinrunde so stark gemacht hatte.

Wenige Minuten vor Spielende sah der Dürener Torjäger Michael Strauch noch die Rote Karte wegen Nachtretens, allerdings konnten die Blau-Weißen ihre Überzahl in der kurzen Zeit nicht mehr nutzen.

 
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