
Mit dem Oberligisten Rot-Weiß Erfurt II ist lediglich ein Team mit einem längeren Anfahrtsweg dabei, die anderen sieben Vertreter kommen aus der Region. Die drei Oberligisten aus Sachsen-Anhalt sind mit dem VfL Halle 96, Union Sandersdorf und Askania Bernburg geschlossen am Start.
Der VfL, Sandersdorf und Bernburg werden jedenfalls genug Qualität mitbringen, um den Zuschauern einen unterhaltsamen Freitagabend zu bereiten. Der VfL Halle 96 geht als Titelverteidiger ins Rennen, weiß aber im Rückblick auf das Vorjahresturnier, dass die Favoriten- oder Außenseiterrolle bei so einem gut besetzten Turnier wenig Aussagekraft besitzt. Den Titel gab es durch einen knappen 2:1-Sieg gegen den BSV Halle-Ammendorf - der Verbandsligist wurde damit zweimal hintereinander Zweiter und zählt auch in diesem Jahr zu den Titelkandidaten. Auch Askania Bernburg will ein Wörtchen mitreden, auch wenn das Hauptaugenmerk im Abstiegskampf natürlich schon jetzt der Vorbereitung auf die Rückrunde gilt.
Und da wären mit dem SV Merseburg 99 und dem SV Braunsbedra noch die beiden Landesligisten. Und die Merseburger sind in den letzten beiden Jahren als Landesligist jeweils Dritter geworden und haben damit vor eigenem Publikum gezeigt, was mit Herz und Leidenschaft möglich ist. Es wird sich zeigen, ob Erol Gugna noch zum Team gehört - der Edeltechniker ist in der Halle äußerst sehenswert, wenn er denn Lust auf Fußball hat.
Für Stimmung sorgten in den letzten Jahren die HFC-Fans, die sich positiv in Merseburg verhalten haben. Aber auch die Anhänger aller anderen Teams sorgen dafür, dass die Qualität dieses Turniers nicht nur auf dem Parkett zu sehen ist - sondern auch in der stimmungsvollen Kulisse mit bis zu 1000 Fans.