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Mittwoch 17.08.16 10:01 Uhr|Autor: Thomas Seidl
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Hohenaus Coach Klaus Eder kann momentan nicht zufrieden sein F: Enzesberger
»Für den Ligaerhalt müssen wir am Maximum spielen«
SV Hohenau wartet immer noch auf ersten Sieg und muss vor allem Defensivschwäche in den Griff bekommen
Fünf Spiele, zwei Punkte, 6:17 Tore - die Zwischenbilanz des SV Hohenau ist alles andere als erfreulich. Am Doppelspieltag kassierte der Ost-Bezirksligist zwei satte Niederlagen und fing sich dabei insgesamt zehn Gegentreffer ein. Die kommenden Aufgaben werden für die Elf um Torjäger Jakob Moosbauer nicht leichter, unter anderem müssen die Blau-Weißen in den nächsten beiden Auswärtsmatches bei den Mitfavoriten Simbach und Pfarrkirchen ran.

"Momentan haben wir einige Baustellen. Wir haben viele angeschlagene und verletzte Spieler, die Viererkette musste ich in den letzten Spielen ständig umbauen. Das macht sich negativ bemerkbar, weil wir einfach auch nicht die Breite und Qualität im Kader haben wie andere Vereine. Wir bekommen unsere Spieler aus der eigenen Jugend oder Kreisklasse, die Konkurrenz zum Teil aus der Landes- und Bayernliga", klagt Eder, der weiß, dass es für den kleinen Verein aus dem Landkreis Freyung-Grafenau wieder ein Riesenerfolg wäre, den Klassenerhalt zu schaffen: "Für den Ligaerhalt müssen wir am Maximum spielen. Das machen wir derzeit allerdings nicht."

Eder: »Es gibt auch heuer vier, fünf Teams, die unsere Kragenweite haben. Der Klassenerhalt ist keine Utopie, aber wir müssen uns gewaltig steigern.«


Ärgerlich ware nicht nur die beiden klaren Niederlagen beim Derby in Freyung (0:4) und gegen Schalding II (1:4), sondern vor allem das 2:2-Remis gegen Fürstenzell. Gegen die Grabl-Elf führten die Waidler bis zur 88. Spielminute mit 2:0. "Das war mehr als ärgerlich, denn der Gegner präsentierte sich an diesem Tag sehr harmlos. Mit zwei Punkten mehr wären wir einigermaßen im Soll", meint Eder, der sich aber kämpferisch zeigt: "Wir hatten in der Vorsaison eine ähnliche Situation und haben es wieder hinbekommen. Es gibt auch heuer vier, fünf Teams, die unsere Kragenweite haben. Der Klassenerhalt ist keine Utopie, aber wir müssen uns gewaltig steigern."

 
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