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Frohnlach vor ganz hoher Hürde

Beim Tabellenvierten FC Amberg ist der VfL nur in der Außenseiterrolle

von Steffen Berghammer · 10.04.2014, 07:21 Uhr · 0 Leser
Ob sich der VfL auch in Amberg über Punkte freuen kann? Foto: Franken
Ob sich der VfL auch in Amberg über Punkte freuen kann? Foto: Franken
Der knappe 1:0-Heimsieg gegen den Aufsteiger SV Erlenbach (7.) ließ den VfL Frohnlach kollektiv aufatmen. So richtig entspannen kann man sich im Lager des VfL allerdings noch lange nicht. Zwar hat man nun vier Punkte Vorsprung auf den vermeintlich ersten Abstiegsrelegationsplatz, doch auch die Konkurrenz punktet im Abstiegskampf der Bayernliga Nord munter weiter. Somit bleibt es auch für den Regionalliga-Absteiger weiterhin enorm spannend.

Umso gelegener dürfte dem VfL Frohnlach da der 1:0-Auswärtssieg beim starken Aufsteiger Erlenbach gekommen sein. Es war bereits der zweite Sieg in Folge. Insgesamt sind die Braungardt-Schützlinge jetzt seit schon fünf Spielen ungeschlagen und mussten somit seit der Winterpause keine Niederlage mehr hinnehmen. Dementsprechend zufrieden zeigt sich auch VfL-Trainer Stefan Braungardt mit der Entwicklung seiner Mannschaft und sagt: "In erster Linie bin ich mit dem Auftakt nach der Winterpause zufrieden, wobei wir sicher in einigen Spielen nicht an unser Leistungsmaximum heran gekommen sind. Aber wir kommen der magischen 40-Punkte-Marke immer näher und die sollten auch in diesem Jahr zu unserem angestrebten Ziel Klassenerhalt reichen."

Einen echten Prüfstein für die bestehende Siegesserie des VfL Frohnlach dürfte nun aber das kommende Gastspiel darstellen. Am Samstag um 16 Uhr tritt man nämlich beim Tabellenvierten FC Amberg an. Den Oberpfälzern gelang ebenfalls ein beeindruckender Start nach der Winterpause. Fünf Siege und zuletzt ein 0:0 im Derby bei der SpVgg SV Weiden. Dadurch hat man sich auch die Chance auf Platz zwei und somit auch auf den Aufstiegsrelegationsplatz gewahrt. Dabei haben die Amberger mit 43:32 Toren, im Verglich zu den anderen Spitzenmannschaften der Bayernliga Nord, kein wirklich starkes Torverhältnis. Doch zeichnet sie sowieso eher eine ungeheure Nervenstärke in knappen Spielen aus. Das musste auch der VfL bei der 1:3-Hinspielniederlage neidlos anerkennen.

Sicherlich auch deswegen zollt VfL-Trainer Stefan Braungardt dem kommenden Gegner großen Respekt: "Amberg gehört zu den absoluten Topteams der Bayernliga Nord und ist zudem seit der Winterpause ebenfalls ungeschlagen. Es wird sicherlich eine ganz schwere Aufgabe für uns, aber der Druck liegt ganz klar bei Amberg. Wir fühlen uns hingegen in der Außenseiterrolle pudelwohl. Wir müssen hoffen, dass wir lange die Null halten können. Dann werden sich automatisch Räume für uns ergeben. Die sich bietenden Chancen müssen wir dann nur noch nutzen.