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Montag 27.02.17 13:26 Uhr|Autor: MOZ.de / (kal)346
Auftakt missglück: Im Kellerduell zeiht der 1.FC Frankfurt in Brieselang den Kürzeren. Archiv-Foto: Kay Harzmann
Frankfurt bleibt Schlusslicht
MIT VIDEOS: Der 1.FCF verliert das Kellerduell bei Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang deutlich
Nach der 1:4-Niederlage bei Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang stehen dem noch weiter abgeschlagenen Oberliga-Schlusslicht 1. FC Frankfurt (7 Punkte) ganz schwere Zeiten bevor. Die Brieselanger (13./14 Punkte) können dagegen nach dem erfolgreichen Kellerduell wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt schöpfen.



„Die Brieselanger haben gekämpft, sie haben den Abstiegskampf verstanden. Wir dagegen nicht, die Einstellung war bei uns nicht da“, sagte Frankfurts Trainer Robert Fröhlich nach dem Spiel.

Brieselangs Coach Patrick Schlüter war trotz des klaren Ergebnisses mit der Leistung seiner Mannschaft, speziell der ersten Halbzeit, nicht ganz zufrieden. Ihm fiel aber nach zuvor acht sieglosen Spielen ein großer Stein vom Herzen. „Das Ergebnis macht mich happy. Das war ganz wichtig für den Kopf und die Moral der Mannschaft“, meinte Schlüter.

Der Brieselanger Trainer machte aus der Not eine Tugend. Für das Kellerduell mit Frankfurt stand ihm wegen Verletzungen kein nomineller Stürmer zur Verfügung, doch er hatte vier Innenverteidiger zur Auswahl. „Da habe ich Lenny Stein und Jess Gastene, die früher schon öfter in der Offensive gespielt haben, nach vorne gestellt“, so Schlüter. Dieser Schachzug ging voll auf. Stein erzielte zwei Tore selbst und gab die Vorlage zum 4:1. Und Gastene spielte den entscheidenden Pass vor dem 3:1 von Christopher Lemke.

Die Brieselanger hatten zu Beginn mehr Spielanteile. Lemke verstolperte in der 10. Minute den Ball aus Nahdistanz, wenig später traf Gastene mit einem Linksschuss den linken Pfosen (17.). Da sich die Gastgeber aber in der Defensive und im Spielaufbau immer wieder Unsicherheiten leisteten, hatte auch Frankfurt seine Chancen. So schoss Max Zimmer über das Tor (18.) und einen Versuch von Felix Matthäs lenkte Grün-Weiss-Keeper Eike Doht zur Ecke (31.). In der 35. Minute bekamen die Gäste den Ball nach einer Brieselanger Ecke nicht aus der Gefahrenzone und Stein traf mit links zum 1:0. In der zweiten Halbzeit waren noch nicht einmal 20 Sekunden gespielt, da sorgte Zimmer für den Frankfurter Ausgleich.

Nur vier Minuten später brachte Stein nach einem Konter mit seinem zweiten Tor die Brieselanger wieder nach vorn. „Der Ausgleich hat uns leider keine Ruhe gebracht. Wir waren individuell zwar besser, aber das hat nichts gebracht. Wir haben vollkommen die Linie verloren, das spricht für die Verunsicherung in der Mannschaft“, so Frankfurts Trainer Fröhlich.

Das 3:1 von Lemke (57.) war dann der K.o. für die Gäste. Der eingewechselte Askar Harjehusen, der in der Hinrunde noch für Frankfurt spielte, besorgte kurz vor Schluss noch den 4:1-Endstand.

 
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