FuPa-Shop Vereinsverwaltung
Suche
Montag 27.02.17 13:26 Uhr|Autor: MOZ.de / (kal)355
Auftakt missglück: Im Kellerduell zeiht der 1.FC Frankfurt in Brieselang den Kürzeren. Archiv-Foto: Kay Harzmann

Frankfurt bleibt Schlusslicht

MIT VIDEOS: Der 1.FCF verliert das Kellerduell bei Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang deutlich
Nach der 1:4-Niederlage bei Aufsteiger Grün-Weiss Brieselang stehen dem noch weiter abgeschlagenen Oberliga-Schlusslicht 1. FC Frankfurt (7 Punkte) ganz schwere Zeiten bevor. Die Brieselanger (13./14 Punkte) können dagegen nach dem erfolgreichen Kellerduell wieder Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt schöpfen.



„Die Brieselanger haben gekämpft, sie haben den Abstiegskampf verstanden. Wir dagegen nicht, die Einstellung war bei uns nicht da“, sagte Frankfurts Trainer Robert Fröhlich nach dem Spiel.

Brieselangs Coach Patrick Schlüter war trotz des klaren Ergebnisses mit der Leistung seiner Mannschaft, speziell der ersten Halbzeit, nicht ganz zufrieden. Ihm fiel aber nach zuvor acht sieglosen Spielen ein großer Stein vom Herzen. „Das Ergebnis macht mich happy. Das war ganz wichtig für den Kopf und die Moral der Mannschaft“, meinte Schlüter.

Der Brieselanger Trainer machte aus der Not eine Tugend. Für das Kellerduell mit Frankfurt stand ihm wegen Verletzungen kein nomineller Stürmer zur Verfügung, doch er hatte vier Innenverteidiger zur Auswahl. „Da habe ich Lenny Stein und Jess Gastene, die früher schon öfter in der Offensive gespielt haben, nach vorne gestellt“, so Schlüter. Dieser Schachzug ging voll auf. Stein erzielte zwei Tore selbst und gab die Vorlage zum 4:1. Und Gastene spielte den entscheidenden Pass vor dem 3:1 von Christopher Lemke.

Die Brieselanger hatten zu Beginn mehr Spielanteile. Lemke verstolperte in der 10. Minute den Ball aus Nahdistanz, wenig später traf Gastene mit einem Linksschuss den linken Pfosen (17.). Da sich die Gastgeber aber in der Defensive und im Spielaufbau immer wieder Unsicherheiten leisteten, hatte auch Frankfurt seine Chancen. So schoss Max Zimmer über das Tor (18.) und einen Versuch von Felix Matthäs lenkte Grün-Weiss-Keeper Eike Doht zur Ecke (31.). In der 35. Minute bekamen die Gäste den Ball nach einer Brieselanger Ecke nicht aus der Gefahrenzone und Stein traf mit links zum 1:0. In der zweiten Halbzeit waren noch nicht einmal 20 Sekunden gespielt, da sorgte Zimmer für den Frankfurter Ausgleich.

Nur vier Minuten später brachte Stein nach einem Konter mit seinem zweiten Tor die Brieselanger wieder nach vorn. „Der Ausgleich hat uns leider keine Ruhe gebracht. Wir waren individuell zwar besser, aber das hat nichts gebracht. Wir haben vollkommen die Linie verloren, das spricht für die Verunsicherung in der Mannschaft“, so Frankfurts Trainer Fröhlich.

Das 3:1 von Lemke (57.) war dann der K.o. für die Gäste. Der eingewechselte Askar Harjehusen, der in der Hinrunde noch für Frankfurt spielte, besorgte kurz vor Schluss noch den 4:1-Endstand.

 
0 Kommentare0 Mitleser |
Du möchtest mitdiskutieren? Jetzt hier anmelden.
Das könnte auch interessant sein
24.06.2017 - 3.824

Darum bleiben Frankfurt, Hütte, Michendorf und Drebkau drin

Der NOFV hat auf seiner Präsidiumssitzung lediglich auf einen Frankfurter Antrag reagiert.

26.06.2017 - 3.402

Oberliga Nord spielt mit 17 Teams

Die Einteilungen stehen fest: Brandenburger Aufsteiger Krieschow wird in die Süd-Staffel eingegliedert / BSC Süd wechselt / Eine Nord-Mannschaft hat immer spielfrei

26.06.2017 - 2.844

Frankfurt hat gar keinen Antrag gestellt

Es wird immer verrückter: Der 1. FCF behauptet, nur eine Anfrage an den NOFV verschickt zu haben.

24.06.2017 - 1.286

Sie hat ja gesagt - und er brach sich das Sprunggelenk

MIT VIDEO: Kickerliebe und Fußballeralbtraum bei Victoria Seelow. Oder: der kurioseste Tag im Leben des Nabiel Nasser.

26.06.2017 - 501
1

Müncheberg verdoubelt eine perfekte Saison

MIT GALERIEN: Die SGM schießt zur Halbzeit das alles entscheidende 1:0 gegen den Favoriten 1. FC Frankfurt II. Bei den Frauen und den Altherren holt der FCF den Pott.

23.06.2017 - 424

Christopher Skade wechselt von Schöneiche zu Tebe

Veilchen lotsen 21-jährigen Germania Torjäger nach Berlin