2026-01-14T07:55:46.445Z

Relegation
Nicht chancenlos reisen die Bayern-Amateure per Flugzeug zum Relegationsspiel nach Köln. F: Leifer
Nicht chancenlos reisen die Bayern-Amateure per Flugzeug zum Relegationsspiel nach Köln. F: Leifer

FCB II mit Personalsorgen nach Köln

Relegation zur 3. Liga ohne Højbjerg, Green und Weiser ++ Schöpf zieht es nach Gladbach

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Mit der Relegation zur 3. Liga gegen den SC Fortuna Köln stehen für den bayerischen Regionalliga-Meister FC Bayern München II die beiden wichtigsten Saisonspiele an. Bitter für die Bayern-Amateure, dass sie ausgerechnet in diesen Partien auf drei absolute Leistungsträger verzichten müssen. Pierre-Emile Højbjerg, Julian Green und Mitchell Weiser werden am Unternehmen Drittligaaufstieg nicht mitwirken. Auch Claudio Pizarro wird nun definitiv nicht im Kader stehen. Der Peruaner hatte aus eigenen Stücken seinen Einsatz angeboten, doch Chefcoach Erik ten Hag vertraut seinem Meister-Kader. Zusätzlich für Unruhe sorgen die Wechselabsichten von Alessandro Schöpf. Den Österreicher zieht es zu Borussia Mönchengladbach.
In den letzten Tagen hatte es immer wieder Spekulationen gegeben, Claudio Pizarro könnte gegen Fortuna Köln auflaufen. Diesen Gerüchten setzte nun ten Hag ein Ende: "Ich vertraue dem Kader, den wir haben." Der Einsatz von Pizarro wurde umso heißer diskutiert an der Säbener Straße, da drei Säulen der Meistermannschaft nicht im Aufgebot sein werden. Pierre-Emile Højbjerg weilt bei der dänischen Nationalmannschaft und steht vorm Länderspieldebüt für sein Heimatland. Julian Green hat sich längst Richtung USA verabschiedet. Dort bereitet er sich unter Jürgen Klinsmann auf die WM in Brasilien vor. Überraschenderweise wird auch Mitchell Weiser in den alles entscheidenden Partien nicht am Start sein. Der 20-Jährige weilt im Urlaub. Im Saisonendspurt wurde Weiser in den Kader der Profis beordert. Die wenigen Spieler, die sich nach dem gewonnen Pokalfinale nicht zu ihren Nationalteams verabschiedet haben, genießen nun ihren Urlaub - inklusive Weiser. Ein Angebot, bei den wichtigen Aufstiegsspielen mitwirken zu wollen, blieb von Seiten des 20-Jährigen aus.

Gladbach lockt - Schöpf: »Das entscheide nicht ich.«

Eine weiterer Leistungsträger liebäugelt mit einem Abgang in Richtung Westen der Republik. Alessandro Schöpf kokettiert mit einem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach. Der Österreicher weiß aber: "Das entscheide nicht ich, Herr Sammer verhandelt mit Gladbach. Ich stehe ja hier in München noch unter Vertrag." Ein Verkauf des Offensiv-Juwels kommt für den Rekordmeister nicht in Frage, wie auch sein Trainer Erik ten Hag bestätigte: "Ich könnte mir vorstellen, dass das so läuft, wie damals bei Toni Kroos." Will heißen: Eine Ausleihe für eine entsprechende Gebühr. Appetit gemacht hat dem Talent, der in Umhausen in Tirol geboren wurde und 2009 vom AKA Tirol in die U19 von Bayern München gewechselt ist, der kürzliche Transfer seines Teamkollegen Kevin Friesenbichler zum portugiesischen Topklub Benfica Lissabon. "Ich kann noch mehr als die elf Tore in einer Saison schießen. Als offensiver Mittelfeldspieler sollte man schon auf 15 Treffer kommen", so Schöpf, der nachschiebt: "Ich würde mich freuen, wenn ich die Vorbereitung bei den Profis mitmachen darf." Ob das beim FC Bayern sein wird oder bei Borussia Mönchengladbach, ist noch nicht entschieden.



Die vorerst letzten beiden Spiele im FCB-Trikot? Alessandro Schöpf bestätigt ein Angebot von Borussia Mönchengladbach. F: Meier


Aufrufe: 027.5.2014, 15:13 Uhr
D. Meier / mwiAutor