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Samstag 15.04.17 20:30 Uhr|Autor: sie | AZ/AN267
Marius Müller (rechts) ist beim FC Wegberg-Beeck auf vielen Positionen einsetzbar. In der Rückrunde spielte er Sturmspitze und auch Außenverteidiger. Foto: Royal

Mit "Arbeit" aus schwacher Phase

FC Wegberg-Beeck in der Fußball-Mittelrheinliga an Ostermontag gegen torhungrige Friesdorfer. Trainer Friedel Henßen kündigt einige Wechsel an
Es passt derzeit einiges nicht im Spiel des Fußball-Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck. Trainer Friedel Henßen zählt auf: sechs Gegentore in zwei Spielen, nicht so guter Fußball, fehlende letzte Bereitschaft. „Zu viele sind nicht in Top-Form“, verweist Henßen darauf, dass Leistungsträger ihrem Leistungsvermögen hinterherhinken.

FC Wegberg-Beeck - FC Blau-Weiss Friesdorf (Mo 15:00)

Das Rezept, um aus diesem „Tal“ wieder herauszukommen, kennt der Trainer. „Wenn die fußballerische Leichtigkeit fehlt, muss man sie über Arbeit zurückholen.“ Und er hat ein Beispiel vom 2:2 beim Tabellenletzten VfL Rheinbach. Vor dem Anschlusstor des Schlusslichts hatten die Beecker 25 Meter vor dem eigenen Gehäuse den Ball verloren. „Wir waren trotzdem in Überzahl und hatten die Möglichkeit, ordentlich zu verteidigen“, sagt Henßen. Die letzte Konsequenz, nach Ballverlust sofort umzuschalten, fehlte. In den ersten Wochen nach der Winterpause hatten die Beecker das gut hinbekommen. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, weiß Henßen. Und wenn es spielerisch schwerfällt, müsse man Fußball „arbeiten“.

Über Platz 1 brauche man derzeit nicht nachzudenken, sagt Henßen nach den drei Spielen in Windeck, gegen Hürth und in Rheinbach. „Mannschaften wie Bergisch Gladbach und Herkenrath lösen ihre Hausaufgaben derzeit besser“, so der Trainer. Die Beecker haben eine schlechte Phase und müssen über die Arbeit das fußballerische Vermögen wieder auf den Platz bringen. „Auf dem Platz eine andere Körpersprache zeigen“, fordert Henßen. Spieler wie Simon Küppers und Armand Drevina müssten dabei vorangehen.

Dass der verletzungsbedingte Umbau der Abwehr zu der erhöhten Zahl von Gegentoren beigetragen haben könnte, verneint Henßen. „Wir können Lorenz Klee und Sebastian Wilms im Moment nicht ersetzen“, sagt er. „Aber Max Pohlig war in Rheinbach der beste Spieler, er hat den Laden zusammengehalten“, lobt er den Spieler, der in die Abwehr gerückt ist. Henßen hatte zudem noch vor der Pause Innenverteidiger Danny Fäuster, der über Magenprobleme klagte, auswechseln müssen.

Am Ostermontag (15 Uhr) kommt der Tabellenzehnte BW Friesdorf ins Waldstadion. „Eine richtig gute Mannschaft“, lobt Henßen. Stammspieler aus der Hinrunde wie Kilic und Reschke sitzen dort derzeit auf der Bank. In der Winterpause sind noch Leute hinzugekommen wie Tiziano Lo Iacono, der auch schon in Beeck gespielt hat. Die Ausbeute der sechs Spiele in 2017 ist beeindruckend: zwölf Punkte, 22:8 Tore. In den letzten beiden Heimspielen hat Friesdorf 13 Tore erzielt (8:1 gegen Rheinbach, 5:4 gegen Hilal Maroc Bergheim). Gut für die Gastgeber könnte sein, dass Friesdorf eine Mannschaft ist, die Fußball spielt. Da kann sich der FC aus der schlechten Phase „rausarbeiten“.

„Es muss etwas passieren“, sagt Friedel Henßen im Hinblick auf die Besetzung und verrät: „Es wird den ein oder anderen Wechsel geben.“ Nicht zur Verfügung steht Ortis Kumanini, der nach Verletzungspause am Sonntag eingewechselt wurde, aber einen Rückschlag erlitten hat. „Er braucht ein bis zwei Wochen Pause.“


Wegberg-Beecks Kader: Zabel, Nöhles – Passage, Fäuster, Pohlig, Müller, Küppers, Drevina, Czichi, Sharaf, T. Lambertz, Berkigt, Dagistan, Kochan, Post, Nzerue, Zayton

„Wenn die fußballerische Leichtigkeit fehlt, muss man sie über Arbeit zurückholen.“

- Beecks Trainer Friedel Henßen

 
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