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Mittwoch 14.06.17 09:00 Uhr|Autor: kte | AZ/AN79
Gewonnen haben alle Beteiligten beim Benefiz-Turnier des FC Inden/Altdorf. Fotos: Kevin Teichmann

Benefizturnier hilft, Heime zu bescheren

Rund 700 Zuschauer jubeln in Inden/Altdorf beim siebenstündigen Freizeitturnier des FC Inden/Altdorf den Fußballern zu
Der Sportplatz des FC Inden/Altdorf platzte am Samstag aus allen Nähten. Und das war auch gut so, schließlich ging es um einen guten Zweck. Silke Junggeburth und ihre Mitstreiter hatten 24 Mannschaften zu einem gemütlichen – und von den Temperaturen her hochsommerlichen – Benefiz-Freizeitkick unter dem Motto „Wünsche werden wahr“ eingeladen.

„Zunächst hatten wir mit nur 16 Mannschaften kalkuliert“, sagte Junggeburth am Rande des Turniers. „Schnell hatten wir allerdings mehr Anfragen. Deshalb haben wir darüber nachgedacht, was denn eigentlich unsere Belastungsgrenze wäre. Wie viele Mannschaften könnten wir aufnehmen – und trotzdem einen runden Turnierablauf gewährleisten?“

„Wir“, das sind neben Junggeburth vor allem Heinz-Hubert Freyaldenhoven – „unsere gute Seele“ – und Ute Mainz, Geschäftsführerin des FC Inden/Altdorf. Dieses Dreigestirn war sich sicher: „24 Teams können wir stemmen.“ Bei so einem Benefiz-Turnier darf natürlich auch eine Tombola nicht fehlen. Als Junggeburth, die mit den Planungen bereits im Januar begonnen hatte, bei verschiedenen Unternehmen für Spenden anfragte, waren die Betriebe sofort Feuer und Flamme. Teilweise schickten sie sohar selbst eine Freizeit-Mannschaft ins Rennen. Ein großer deutscher Automobil-Club erklärte sich gar direkt bereit, die Turnierleitung zu übernehmen und brachte sogar noch eine Torwand für das ohnehin schon kunterbunte Rahmenprogramm mit – „durch die Übernahme der Leitung des Turniers ist ein großer Batzen der Organisation auf mehrere Schultern verteilt worden“, freute sich Silke Junggeburth entsprechend.

Einen weiteren „großen Batzen“ stemmte Ralf Syben, der mit seinem Unternehmen, einem Party-Service, die Verköstigung der Zuschauer übernahm. Fast schon eine Herkules-Aufgabe, wenn man bedenkt, dass über den Tag verteilt über 700 Zuschauer die Sportanlage an der Merödgener Straße besuchten. Das Freizeitturnier streckte sich dabei mit einigen Pausen über gut sieben Stunden.

Der „FC Träumer“ schnappte sich den ersten Platz und ließ damit die Konkurrenz „Bunte Kuh“ (Platz 2) und das Team „Carl Eichhorn“ hinter sich, bevor es zum Highlight-Spiel des Tages kam. Die Traditionsmannschaften des SC Borussia Inden und des SC Altdorf trafen aufeinander. Unter der Leitung des ehemaligen FIFA-Schiedsrichters Walter Eschweiler, der mit 81 Jahren immer noch eine bestechende Leistung bot, behielt Inden am Ende mit 4:0 die Oberhand.

DJ Udo Ruthmann und die Dürener Mundart-Band „Bremsklötz“ bescherten dem Publikum einen perfekten musikalischen Ausklang. Der Erlös der Benefiz-Veranstaltung wird genutzt, um den Kindern im Dürener Kinderheim St. Josef kommende Weihnachtswünsche zu erfüllen. Mit welchem Betrag Silke Junggeburth in der Vorweihnachtszeit für die Kinder einkaufen gehen darf, ließ sich sie so kurzfristig noch nicht ermitteln. Fest stehe aber zumindest schon: Auch für das Kinderheim Aachen-Burtscheid, das genau wie das Dürener Kinderheim St. Josef eine Mannschaft für den Freizeitkick stellte, kann beschert werden.
 
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