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Allgemeines

FC Admira Wacker gewinnt bei seiner Premiere

Österreicher gewinnen den 12. Indoor-Supercup in Schwabach

von Robert Schmitt (ST) · 13.02.2017, 10:29 Uhr · 0 Leser
Der Pokal wandert in die Alpenrepublik: Der Erstliga-Nachwuchs des FC Admira Wacker gewinnt den Indoor-Supercup. F: Robert Schmitt
Der Pokal wandert in die Alpenrepublik: Der Erstliga-Nachwuchs des FC Admira Wacker gewinnt den Indoor-Supercup. F: Robert Schmitt
Erste Teilnahme und sofort Turniersieger. Der FC Ad­mira Wacker hat die 12. Auflage des Internationalen Indoor-Supercups für U13-Mannschaften in der Goldschlä­gerhalle gewonnen. In einem spannen­den Finale behielten die Gäste aus Maria Enzdorf in Niederösterreich mit 5:4 nach Neunmeterschießen ge­gen den Bundesliganachwuchs von Hertha BSC Berlin die Oberhand. Nach regulärer Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Platz drei ging an den FC Augsburg, der den 1. FC Normannia Gmünd im kleinen Finale mit 3:1 be­siegte. In den beiden Halbfinalspielen hatten sich die Endspielgegner über­zeugend durchgesetzt. Titelverteidi­ger SpVgg Unterhaching gewann das Spiel um Platz fünf mit 3:2 gegen den FC Ingolstadt 04.

Auch beim SC 04 Schwabach durfte man jubeln. Obwohl der Landesliga-Nachwuchs hinter den Lokalmatado­ren vom TV 1848 und SV Unterrei­chenbach lediglich auf Platz elf gelan­det war, kam aus seinen Reihen der beste Torschütze. Darius Bordale hat­te zwölf Mal ins gegnerische Netz ge­troffen. Bester der kleinen Vereine aus der Region wurde der TV 1848 Schwabach, der das Spiel um Platz neun im Derby gegen den SV Unterrei­chenbach mit 3:0 klar für sich ent­schied. Doch auch die Kicker aus dem Schwabacher Stadtteil können zufrie­den sein, waren sie doch komplett mit dem jüngeren Jahrgang angetreten. Um Platz elf zog der SV Rednitzhembach gegen den SC 04 Schwabach mit 1:4 den Kürzeren. Die JFG Rezattal belegte Platz 14. 16. und Letzter wurde der TSV Katz­wang 05.

Der Turniersieger stammt aus einer Markt­gemeinde mit knapp 9000 Einwohnern. Seit der Saison 2011/2012 spielt die erste Herren­mannschaft des FC Admi­ra Wacker in der österrei­chischen Bundesliga. Der Verein stellte auch den besten Spieler des Turniers. Die Beobach­ter wählten Tobias Ker­schl, mit acht Treffern zudem zweitbester Tor­schütze. Der FC Admira Wacker hat angekün­digt, im nächsten Jahr wieder nach Schwabach zu kommen, um seinen Titel zu verteidigen. Als bester Torhüter wurde Christoph Siebker vom FC Augsburg ausgezeich­net. Auch die besten Fans sind bestimmt wor­den. Als Gewinner gin­gen die Anhänger des TV 1848 Schwabach, des SV Unterreichenbach und des FC Admira Wacker hervor. Als Anerken­nung gab es jeweils eine Bier-Ration gratis. So konnte der Turniererfolg von der Elternschaft gebührend gefei­ert werden.

Das zweite Mal in Schwabach

Der Indoor Supercup fand dieses Jahr zum zweiten Mal in der Schwaba­cher Goldschlägerhalle statt. Von 2009 bis 2015 war er in der Anton-Seitz-Sporthalle in Roth zu Hause gewesen, nachdem der ursprüngli­chen Austragungsort in Stein mangels Jugendnachwuchs beim örtlichen FC hatte aufgegeben werden müssen. Ins Leben gerufen wurde dieses Event im Jahr 2006 von Michael Hoffmann. Mittlerweile hat das Turnier einen her­vorragenden Ruf und lockt alljährlich den Nachwuchs zahlreicher Bundesli­gavereine in die Region. Spieler gaben hier schon ihre Vorstellung, die mitt­lerweile auf nationaler und internatio­naler Ebene Erfolge gefeiert haben.

2013 war Philipp Lienhart bester Spieler des Turniers. Mit 21 Toren ist er der Rekordtorschütze der Indoor-Super-Cups. Mittlerweile ist er Spie­ler bei Real Madrid und österreichi­scher U21-Nationalspieler. Timo Wer­ner war 2008 bester Spieler und Tor­schützenkönig. Heute geht er für RB Leipzig in der Bundesliga auf Tore­jagd. 2014 war er U19-Europameister. Lucas Scholl, Sohn von Ex-National­spieler Mehmet, ist dreimal mit dem FC Bayern München beim Indoor-Supercup angetreten. Von den zahlrei­chen Beobachtern am Hallenrand und auf der Tribüne war ausschließlich Positives über die Qualität des Tur­niers zu hören. Insbesondere die Spiel­kultur des Bundesliganachwuchses wurde gelobt. „Technik und Spielver­ständnis sind großartig“, hieß es. „Es macht großen Spaß zuzuschauen!“