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Ligabericht

Faschingbauer geht von Bord

Ringelais Erfolgstrainer macht am Saisonende Schluss

von Thomas Seidl · 09.04.2012, 12:51 Uhr · 0 Leser
Jürgen Faschingbauer (li.) legt sein Traineramt beim TSV Ringelai im Sommer nieder  Foto: Werner Grübl
Jürgen Faschingbauer (li.) legt sein Traineramt beim TSV Ringelai im Sommer nieder Foto: Werner Grübl

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Der TSV Ringelai muss sich auf Trainersuche begeben - Übungsleiter Jürgen Faschingbauer (42) beendet am Saisonende seine erfolgreiche Tätigkeit. Der in Büchlberg lebende Chefanweiser übernahm die Ringelaier Fußballer in der Endphase der Kreisklassensaison 2009/2010 und führte sie mit einer tollen Siegesserie in die Kreisliga.

Dort haben sich die TSVler mittlerweile gut etabliert und in der laufenden Runde ist man auf dem besten Weg den angepeilten Ligaverbleib frühzeitig in trockene Tücher zu bringen. "Es läuft momentan recht gut, wir sind zufrieden. Nach meiner Hochrechnung brauchen wir noch zwei Siege, die werden wir schon noch holen", meint der frühere Torhüter, dem der Abschied aus Ringelai nicht leicht fällt. "Ich fühle mich beim TSV pudelwohl. Der Verein ist sehr familär geführt, die Mannschaft ist charakterlich top, jung und entwicklungsfähig. Es passt einfach alles." Dennoch nimmt Faschingbauer am Saisonende seinen Hut. "Wir haben letztes Jahr Familienzuchwachs bekommen, zudem bin ich beruflich stark eingespannt. Ich habe neben meinem regulären Job noch ein Gewerbe angemeldet. Ich schaffe das alles einfach zeitlich nicht mehr", erklärt der 42-Jährige, der definitiv keine neue Aufgabe in Angriff nehmen wird. "Was beispielsweise in einem halben Jahr ist, kann man nicht sagen. Aber im Sommer werde ich hundertprozentig nirgendwo trainieren."

TSV-Wunschvorstellung: Klassenerhalt frühzeitig absichern und fähigen Spielertrainer verpflichten.

Beim Kreisliga-Achten bedauert man Faschingbauers Entschluss. "Wir hätten gerne weiter mit Jürgen zusammengearbeitet. Er ist ein hervorragender Trainer, der für den Verein ein echter Glücksgriff war", schwärmt Spartenleiter Andreas Riedl. Der TSV-Fußballchef hofft, dass man den scheidenden Übungsleiter einen würdigen Abschied bereiten kann. "Den Klassenerhalt frühzeitig abzusichern, wäre natürlich unsere Wunschvorstellung", meint Riedl, der guter Dinge ist, dass dieses Vorhaben realisiert werden kann. "Die Mannschaft zieht super mit und vor allem die Trainingsbeteiligung ist lobenswert." Wer die Nachfolge von Jürgen Faschingbauer antreten wird, ist noch nicht geklärt. Abteilungsleiter Riedl würde einen spielenden Chefanweiser bevorzugen. "Ich werde mich in den nächsten Tag mit zwei Kandidaten treffen. Es ist aber noch nichts spruchreif."