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Donnerstag 20.04.17 14:00 Uhr|Autor: SHZ / cje3.471
Künftig Sitz- statt Stehplätze: Die Hauptgerade des Manfred-Werner-Stadions wird im Sommer umgebaut.Zerth

Kleines Schmuckkästchen für den ETSV Weiche

Umbau des Manfred-Werner-Stadions im Sommer

In Weiche tut sich etwas. Das ist seit Jahren so – doch im Sommer wird das mal wieder auf den ersten Blick sichtbar. Mit einem Umbau des Manfred-Werner-Stadions wollen Stadt und Verein den Komfort erhöhen und mehr Zuschauer anlocken.



Wie Weiches Macher Harald Uhr auf Nachfrage mitteilte, wird direkt nach Saisonende mit den Bauarbeiten begonnen. „Wir werden die Stehtraversen zu einer Sitztribüne umbauen und mit einem Dach versehen“, verkündete Uhr. Insgesamt sollen auf der Hauptgeraden 1000 überdachte Sitzplätze entstehen. „Der Gästebereich wird ein wenig verkleinert, der ist ohnehin zu groß“, ergänzte der Geschäftsführer der Liga-GmbH. Finanziert werden die Baumaßnahmen aus privaten Mitteln. Über die Kosten hielt sich Uhr bedeckt.

Die Stadt, Besitzer des Areals, beteiligt sich am Umbau jedoch auch. „Wir haben besprochen, dass wir den Bau finanzieren und die Stadt im Gegenzug eine Flutlichtanlage.“ Und so wird das Manfred-Werner-Stadion noch in diesem Jahr mit Licht ausgestattet. „Es wird das erste Stadion mit LED-Flutlicht in Schleswig-Holstein“, sagt Uhr. Die neue Technik ist kostengünstiger als herkömmliches Flutlicht. Die geplanten 250 Lux Lichtstärke reichen für den Punktspielbetrieb, nicht aber für größere TV-Übertragungen.

„Unser Ziel ist es, möglichst viele Punktspiele freitags auszutragen“, kündigt Uhr im gleichen Atemzug an. Für andere Spiele will der künftige SC Weiche 08 vom Sonntag wieder auf den Sonnabend wechseln, um dem künftigen Regelspieltag der SG-Bundesliga-Handballer aus dem Weg zu gehen. „Es macht keinen Sinn, sich da gegenseitig Konkurrenz zu machen“, sagt Uhr.

Die Anlage an der Bredstedter Straße wird nach und nach noch weiteren Veränderungen unterzogen. So sollen neben der unüberdachten Stahlrohr-Sitztribüne auf der Gegengeraden noch Stehtraversen (ebenfalls Stahlrohr) entstehen. Zudem plant der Verein, einen dritten Eingang von der Hauptstraße direkt zur Gegengerade zu erstellen.

„Drei Eingänge sind nötig, um die Voraussetzungen der Versammlungsstättenverordnung zu erfüllen“, weiß Uhr. Die wiederum ist Bedingung für einen Ausbau auf mehr als 5000 Plätze. Für den neuen Eingangsbereich sollen auch einige der Zäune, die vor der neuen Haupttribüne abgebaut werden können, Verwendung finden.
 
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