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Samstag 25.03.17 10:01 Uhr|Autor: Bruno Haelke - Dachauer Nachrichten27
Huckepackjubel nach dem 1:0: Arbnor Segashi lässt sich vom Torschützen Ünal Tosun durch die FCP-Arena tragen. F: Hae
Erleichterung pur: Tosun erlöst Pipinsried
Erster Sieg im neuen Jahr
Pipinsried - Der FC Pipinsried hat in der Fußball-Bayernliga Süd den ersten Sieg des Jahres 2017 eingefahren. In einem Match mit vielen Höhen und Tiefen bezwang der FCP den SV Kirchanschöring in der FCP-Arena knapp mit 1:0. Schütze des goldenen Tores war Ünal Tosun.

Die Last lag schwer auf den Schultern der Mannschaft aus dem Dachauer Hinterland, die anhaltende Erfolglosigkeit drückte aufs Gemüt. Nach einem erwartet zähem Ringen war es dann um 16.49 Uhr soweit: Schlusspfiff – die Elf von FC-Trainer Fabian Hürzeler hat das Match mit 1:0 gewonnen. Entsprechend erleichtert waren die Pipinsrieder nach der Partie, von allzu großer Freude war aber – noch – nichts zu spüren. „Wir wollten das Spiel unbedingt gewinnen- das haben wir geschafft. Zudem wollten wir allen zeigen, dass wir noch da sind – auch das haben wir geschafft“, zeigte sich der Pipinsrieder Trainer Fabian Hürzeler sehr zufrieden nach der Partie.

Der Coach der Gäste, Patrick Mölzl, war naturgemäß nicht erfreut über die Pleite. „Das ist eine absolut ärgerliche Niederlage. Hätten die Pipinsrieder nach den ersten 25 Minuten deutlich geführt – okay, damit hätte ich dann leben können. Aber wir haben es uns selbst schwer gemacht. Wenn du dann noch aus einem Meter das Tor nicht triffst, ist dies doppelt ärgerlich“, so Mölzl angefressen.

In der ersten Halbzeit war es eine Begegnung mit vielen Torchancen, aber auch viel Leerlauf. In den ersten sieben gespielten Minuten hatten die Pipinsrieder bereits fünf (!!!) Hochkaräter, die von Sebastian Mitterhuber, Serge Yohoua, Thomas Berger, Ruben Popa und Ünal Tosun vergeben wurden. Als Ruben Popa dann in der 35. Minute das Spielgerät aus zwei Metern nicht über die Torlinie brachte, war die Verzweiflung auf Seiten der Heimmannschaft groß. Zum Glück setzte SVK-Akteur Yunus Emre Karayün das Leder volley an die Latte des FCP-Gehäuses; das Selbstvertrauen der Hürzeler-Truppe war erstmal dahin. Nach einer halben Stunde verlor die Mannschaft um FC-Mittelfeldmotor Ünal Tosun die Ordnung, die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen stimmten nicht mehr. Für die Gäste war es so ein Leichtes, den Ball in die Zwischenräume zu spielen. Zudem agierte der Gastgeber zu oft mit langen Bällen, die entweder von der Kirchanschöringer Abwehr abgefangen wurden oder planlos ins Nirwana gingen. Mit den langen Bällen tat sich der FCP keinen Gefallen, wie man es macht, zeigten die Gäste, die viele zweite Bälle festmachten.

Im zweiten Spielabschnitt standen die Pipinsrieder wieder geordneter, und kurz nach der Pause sorgte Ünal Tosun für das erlösende 1:0. Allerdings herrschte Chaos bei der von SVK-Trainer Patrick Mölzl angesprochenen Großchance, als der quirlige Kirchanschöringer Stürmer Manuel Omelanowsky die Kugel per Kopf aus einem Meter neben das Gehäuse der Ilmtaler setzte (77.).

In der letzten Viertelstunde spielte Pipinsried mit dem Feuer. Angriffswelle auf Angriffswelle rollte auf den Pipinsrieder Kasten zu, allerdings ohne zählbaren Erfolg. Kurios: In der Nachspielzeit schnappte sich Ünal Tosun den Ball und lief alleine auf das Gästetor zu. Zum Einnetzen kam er nicht, Schiedsrichter Pantelis Gitopoulus pfiff die Partie einfach ab.

Text: Bruno Haelke

Stenogramm

FC Pipinsried – Kirchanschöring 1:0 (0:0)

FC Pipinsried: Thomas Reichlmayr, Thomas Berger, Denny Herzig, Arbnor Segashi, Fabian Hürzeler, Ruben Popa (65. Junis Ibrahim), Sebastian Mitterhuber (77. Philip Grahammer), Serge Yohoua (58. Almir Hasanovic), Ünal Tosun, Dennis Liebsch, Markus Achatz

SV Kirchanschöring: Lukas Hoyer, Tobias Janietz, Yunus Emre Karayün, Maximilian Willinger, Manuel Omelanowsky, Yasin Gürcan, Maximilian Vogl (20. Thaddäus Jell), Martin Söll, Bernd Eimannsberger, Tobias Schild, Maximilian Sturm (82. Mike Opara)

Schiedsrichter: Pantelis Gitopoulos

Zuschauer: 250

Tor: 1:0 (50.) – Ünal Tosun zieht 15 Meter vor dem Tor ab. Das Spielgerät flitzt in die linke untere Ecke. SVK-Keeper Lukas Hoyer hat keine Chance.

 
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