
Denn der Bezirksoberligist, der auch noch auf ihre beiden besten Akteure Peterik und Lazar Georgiev verzichten musste, wirkte vom Anpfiff weg maßlos überfordert, die Grünweißen hatten dem Vilzinger Angriffsspiel rein gar nichts entgegen zu setzen. Kapitän Yavuz Ak eröffnete nach acht Spielminuten mit einem sicher verwandelten Foulelfmeter – Nico Beigang war im Strafraum gelegt worden – den Torreigen, Zoltan Ambrus erhöhte fünf Minuten später nach Vorarbeit von Michael Hamberger auf 2:0. Im Minutentakt rollten in der Folge die schwarzgelben Angriffe auf das Gehäuse der Drachenstichstädter zu, nach einer guten Viertelstunde machte Sturmführer Nico Beigang nach Zuspiel von Hoffmann das 3:0. Der Ex-Weidener stellte mit insgesamt vier Treffern einmal mehr seine Torjägerqualitäten unter Beweis, daneben war er Wegbereiter für einige weitere Treffer der Huthgartenkicker. So auch beim 4:0 von Michael Hamberger, der Beigang´s Flankenball am zweiten Pfosten mühelos einnickte (20.).
Michael Hoffmann, zweimal Zoltan Ambrus und erneut Nico Beigang schraubten das Ergebnis auf 8:0 in die Höhe, und es war erst exakt eine halbe Stunde gespielt. Ein wahres Debakel bahnte sich für den Bezirksoberligisten an, doch die Koller-Schützlinge ließen es in der Folge ruhiger angehen und schalteten gleich mehrere Gänge zurück. So hatte die Partie vor allem im zweiten Durchgang nur noch besseren Trainingscharakter, Chancen hatten die Schwarzgelben aber weiter zu Hauf. Aber lediglich Nico Beigang machte noch zwei blitzsaubere Treffer (56., 62.), zahlreiche weitere Großchancen wurden zum Teil leichtfertig vergeben. Weil auf der anderen Seite die Further nicht einmal ernsthaft vor das Gehäuse der Huthgartenkicker kamen, blieb es am Ende beim 10:0 für die DJK. Vilzing´s Coach Franz Koller konnte freilich nur wenige Erkenntnisse aus der einseitigen Partie ziehen, zumal noch einige Akteure fehlten. Durchaus vorstellbar ist deshalb aber auch, dass die Zuschauer im Spiel gegen Furth schon die Startelf für den Punktspielauftakt am nächsten Samstag gesehen haben, denn mit Thomas Seidl und Roland Koszora sind zwei Kandidaten auf die Stammformation aufgrund ihrer Verletzungen mehr als fraglich.
DJK Vilzing: Kristoffy (65. Riederer) – Berger, Lisner (55. Bogdan), Ak, Gürster – Hamberger (62. Meindl), Niebauer, Baumgartner, Ambrus – Hoffmann, Beigang